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Nienhaus zieht positive Bilanz seiner Amtszeit

Universiät Nienhaus zieht positive Bilanz seiner Amtszeit

Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus hielt bei der Jahresversammlung des Marburger Universitätsbundes seine Abschiedsrede.

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Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus (rechts) und Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne (daneben) kamen zur Jahresversammlung des Marburger Universitätsbundes.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Marburg. Zum letzten Mal trug der Marburger Universitätspräsident bei der Versammlung des Vereins der Förderer und Freunde der Philipps-Universität einen Jahresbericht vor. Dabei ging Professor Volker Nienhaus am vergangenen Samstag im Hörsaal des Instituts für Pharmazeutische Biologie vor rund 100 Zuhörern nur kurz auf seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur als Chef des Uni-Präsidiums ein.

„Insgesamt haben wir in den vergangen sechs Jahren meiner Amtszeit einige Weichenstellungen für eine positive Zukunft der Marburger Universität hinbekommen“, sagte Nienhaus. Deswegen sei es an der Zeit, an der Spitze der Hochschule einen personellen Schnitt zu machen. Zu seinen Zukunftsplänen äußerte sich Nienhaus nicht. Der Präsident hofft, dass er bis zum Ende seiner Amtszeit im Februar 2010 noch die Verhandlungen mit dem Wissenschaftsministerium über einen neuen Hochschulpakt auf einen für die Uni Marburg guten Weg bringen kann.

Als positiv bezeichnete Nienhaus die Verbesserung der baulichen Situation an der Philipps-Universität, die durch die Millionenzuschüsse aus dem „Heureka“-Programm des Landes Hessen und aus dem Konjunkturpaket möglich werde. „Die Bauten auf den Lahnbergen und im Lahntal liegen im Zeitplan“, betonte der Präsident. Als eine wesentliche Aufgabe für das Uni-Präsidium und die Fachbereiche bezeichnete Nienhaus die anstehende „Re-Akkreditierung“ der Bachelor- und Masterstudiengänge.

„Jetzt haben wir die Chance, hier Fehlentwicklungen zu korrigieren“, so der Präsident. Zwar könne man das neue System mit seinen modularisierten Studiengängen nicht grundlegend verändern. Jedoch müsse es das Ziel sein, den exzessiven Prüfungsdruck abzumildern und für die Studierenden wieder mehr Freiräume für ein „Studium nach Neigung“ zu schaffen. Der Marburger Universitätsbund hat derzeit 2.309 Mitglieder, erläuterte Professor Norbert Hampp, der Schriftführer des Universitätsbundes. Unter anderem werden von dem Verein das Uni-Journal sowie zahlreiche Vorträge und Projekte der Fachbereiche finanziell unterstützt.

von Manfred Hitzeroth

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