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Niedrigere Stromkosten durch Beleuchtungs-Umstellung

LED statt Energisesparlampen Niedrigere Stromkosten durch Beleuchtungs-Umstellung

Die Verantwortlichen waren sich einig: Unterm Strich profitierten alle von dem Umstieg auf LED-Leuchten. „Die Mieter werden aufgrund der niedrigeren Stromkosten entlastet, und wir können bei den Wartungskosten einsparen“, erklärte Gewobau-Prokurist Matthias Knoche.

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Carus-Chef Dr. Andreas Ritzenhoff (von links), Bürgermeister Dr. Franz Kahle, Gewobau-Prokurist Matthias Knoche, Gewobau-Hausbetreuer Uwe Meyer und Marburgs Klimaschutzbeauftragter Achim Siehl stellten das LED-Projekt vor.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) und Dr. Andreas Ritzenhoff, Chef des Lampenherstellers „Carus“ stellt er das Projekt in der Friedrich-Ebert-Straße am unteren Richtsberg vor. Die Stadt Marburg unterstützt die energiesparende Maßnahme mit 3500 Euro.

Rund 800 LED-Leuchten wurden in den Mietshäusern im Damaschkeweg und in der Friedrich-Ebert-Straße anstelle von Energiesparlampen montiert. „Wir hoffen natürlich, dass wir dadurch die Anwohner zum Umstieg auf LED-Lampen animieren können“, sagte Kahle. Es sei wichtig, dass ein solch großes Unternehmen mit gutem Beispiel voranginge. Die Gewobau ist mit rund 380 Wohn- und Geschäftshäusern die größte Baugesellschaft in Marburg.

Laut Kahle sei das Projekt außerdem lobens- und lohnenswert, da die regionale Wirtschaft angekurbelt werde. Die Leuchten wurden von der Firma „Carus“ mit Sitz in Fronhausen fabriziert. „Unsere Leuchten müssen seltener gewechselt werden als Energiesparlampen und sind auch nach 25 Jahren Gebrauch noch recyclingfähig“, sagte Ritzenhoff. Sein Konzern war in diesem Jahr für den Bundespreis „Ecodesign“ vom Bundesministerium für Umwelt nominiert worden.

Die Kooperation zwischen Gewobau und „Carus“ führte außerdem dazu, dass kein umweltbelastender Schiffverkehr zum Import der Leuchten benötigt werde. „Für einen Großteil der Kohlenstoffdioxid-Emission ist die internationale Schifffahrt verantwortlich. Wir helfen der Umwelt also doppelt“, sagte Ritzenhoff und schmunzelte.

von Benjamin Kaiser

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