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„Nicht ganz freiwillig“

Tag der Stadtgeschichte „Nicht ganz freiwillig“

Seit 1931 ist Ockershausen Stadtteil, und doch hat sich der mehr als 700 
 Jahre alte Ortsteil, der bis an den Stadtwald grenzt und früher vor allem Handwerkern als Wohnort diente, viele seiner Eigenheiten bewahrt.

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Zufriedene Organisatoren: Nachtwächter Teddy Scharlau (von links), Herausgeber des Nachtwächterboten Martin Klehm, Renate Bastian vom Geschichtsverein Ockershausen, Dr. Lutz Günther, Verleger des Magazins für Stadtgeschichte, und Reinhold Drusel, ebenfalls vom Ockershäuser Geschichtsverein.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Um eben solche Eigenheiten, Details und Geschichten, dreht sich die Arbeit des Geschichtsvereins Ockershausen. Dieser ist nun seit 40 Jahren Teil der Vereinsgemeinschaft des Stadtteils und richtete gemeinsam mit der Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit (IKJG), dem Männerchor Ockershausen und dem Geschichtsmagazin „Nachtwächterbote“ am Samstag im Cineplex den fünften Tag der Stadtgeschichte aus.

Natürlich stand diesmal der eigene Stadtteil im Fokus, der auch in der sechsten und damit aktuellsten Ausgabe des „Nachtwächterboten“ Thema ist. Mittlerweile ist das Magazin von Martin Klehm und Dr. Lutz Günther so beliebt, das einige Ausgaben zur Zeit vergriffen sind, es lohnt sich also schnell zuzugreifen.

Um den Tag der Stadtgeschichte gebührend zu begehen, gab es zahlreiche Aufsteller mit Informationen, diverse Leckereien, eine Präsentation des Chors und Vorträge von Experten der Geschichte des Stadtteils, wie etwa Reinhold Drusel.

„Ockershausen wurde damals ja nicht ganz freiwillig Stadtteil von Marburg. Der Ort hatte große finanzielle Probleme, viele Menschen waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die USA emigriert. So wirklich wohl war den Menschen also mit all dem nicht, deswegen haben eben viele versucht sich ihre Gewohnheiten zu bewahren“, betonte Drusel.

von Marcus Hergenhan

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