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Neujahrsempfang weicht in Sporthalle aus

Empfang der Stadt Neujahrsempfang weicht in Sporthalle aus

Premiere auf ungewohntem Terrain: Der städtische Neujahrsempfang findet erstmals in der großen Gaßmann-Halle statt.

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Die Georg-Gaßmann-Halle war auch beim Sparkassenforum mit Stargast Ranga Yogeshwar gut besetzt. Am 18. Januar findet dort der Marburger Neujahrsempfang statt. Archivfoto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Seit Jahrzehnten war der Ort für den städtischen Neujahrsempfang festgelegt: es handelte sich dabei um den großen Saal der Marburger Stadthalle. Dort empfing der Marburger Oberbürgermeister in den zurückliegenden Jahren jeweils einen Querschnitt der Marburger Bevölkerung. Rund 1000 Marburger kamen zuletzt regelmäßig zu den Neujahrsempfängen, die immer im Januar stattfanden. In diesem Jahr ist jedoch alles anders: Die grundlegende Neugestaltung der Stadthalle, die mit einem Teilabriss verbunden ist, zwingt die Stadtoberen zu einem Ortswechsel. Weil auch während des Stadthallen-Umbaus der städtische Alltag weitergehen muss, musste nach einem neuen Austragungsort gesucht werden. Zwischenzeitlich war unter anderem das Uni-Hörsaalgebäude als Alternative im Gespräch.

Doch dann fanden die Verantwortlichen der Stadt doch noch einen anderen Ort, den sie als geeigneter ansahen. Und so lädt Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) am Samstag, 18. Januar, ab 17 Uhr zum Neujahrsempfang in die Sporthalle des Georg-Gaßmann-Stadions in der Leopold-Lucas-Straße 18. Rund 1200 Namen stehen auf der Gästeliste, erläuterte Edith Pfingst von der städtischen Pressestelle auf Anfrage der OP.

Die Vorteile des Hallen-Standorts liegen auf der Hand: Die Sporthalle ist ausreichend groß, sodass dort mehr als 1000 Gäste Platz finden.

Zudem gibt es genügend auf den Tribünen genügend Sitzplätze für die Gäste, die nicht stehen wollen. Auch das obligatorische Büfett der Stadt Marburg zu ihrem Neujahrsempfang kann dort vorbereitet und aufgebaut werden. Ein weiterer logistischer Vorteil ist der große Parkplatz direkt am Stadion und in unmittelbarer Nähe der großen Sporthalle.

Einem erfolgreichen Neujahrsempfang steht somit nichts mehr im Wege. Und auch das Programm steht schon fest: Im Mittelpunkt steht natürlich wie in jedem Jahr die Neujahrsansprache von OB Vaupel. Umrahmt wird diese Rede von jungen Musikern der Erich-Kästner-Schule. Die „Streicherbande“ sowie die Solistinnen Anissa Bahniamad, Jenny Li und Clara Pilgrim gestalten das Rahmenprogramm.

Im Anschluss an Rede und Musik geht es dann noch um den Kern des Neujahrsempfangs: Sehen und Gesehenwerden sowie das gemütliche Plaudern stehen dann im Vordergrund. Im Sommer 2015 soll die Stadthalle nach dem Umbau wieder feierlich eröffnet werden. Das heißt, dass sie auch für den Neujahrsempfang im kommenden Jahr noch nicht zur Verfügung steht. Wenn sich die Sporthalle als geeigneter Ort für den Empfang entpuppt, dann könnte es dort also auch noch eine Neuauflage geben.

Spätestens im Januar 2016 will OB Vaupel aber den bisherigen Planungen nach wieder in der Stadthalle den Neujahrsempfang ausrichten.

von Manfred Hitzeroth

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