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Neujahrs-Rede streift viele Aspekte

Marburg Neujahrs-Rede streift viele Aspekte

Mehr als tausend Gäste kamen am Samstag in die Stadthalle zum Neujahrsempfang der Stadt Marburg – so viele wie noch nie.

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Dichtes Gedränge herrschte beim Neujahrsempfang am Samstag in der Stadthalle.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Mit einem Bibelvers, der im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet wird, fing die Neujahrsrede des Oberbürgermeisters Egon Vaupel (SPD) an. „Alles hat seine Zeit“, sagte Vaupel zu den mehr als tausend Gästen aus dem öffentlichen Leben der Stadt Marburg und den Nachbarkommunen.

Foto: Nadine Weigel (nw).

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Für seine Rede nahm sich der Rathauschef zirka 50 Minuten Zeit und nutzte diese, um die Entwicklung der Stadt Marburg im vergangenen Jahr nachzuzeichnen. Er präsentierte dabei Marburg mit Beispielen, Bildern und Statistiken als „offene, soziale, lebenswerte und wirtschaftlich prosperierende Stadt“. Vaupel streifte in seinem „Bilderbogen“, wie er einen Teil seiner Rede nannte, viele unterschiedliche Bereiche der Stadt: Zum Beispiel Kultur, Kinderbetreuung, Verkehr, Stadtgeschichte und Integration. Dabei bezog er sich stets auf positive Aspekte.

Einige Marburger Personen und Unternehmen wurden in seiner Rede besonders hervorgehoben: So würdigte Vaupel beispielsweise das gesellschaftspolitische Engagement der Deutsch-Afghanin Shaima Ghafury ebenso wie die wirtschaftlichen Aktivitäten der Familie von Dr. Reinfried Pohl.Vaupel betonte, dass soziale Gerechtigkeit Grundvoraussetzung für eine menschliche Gesellschaft sei. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass die soziale Herkunft darüber entscheidet, ob ein Kind Zugang zur Bildung hat“. In Marburg werde daher seit Jahren entsprechende Sozialarbeit geleistet, so Vaupel.

von Anna Ntemiris

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