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Neues Zuhause für die junge Wehr

Freiwillige Feuerwehr Neues Zuhause für die junge Wehr

Zahlreiche Festredner und jede Menge Besucher kamen zum Floriansfest der Freiwilligen Feuerwehr Bauerbach. Erst vor drei Jahren hatte sich diese neu gegründet und hat jetzt am Mehrgenerationenplatz in Bauerbach eine neue Heimat gefunden.

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Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bauerbach vor ihren beiden Einsatzfahrzeugen.

Quelle: Mareike Bader

Bauerbach. „Ich freue mich über die Freiwillige Feuerwehr Bauerbach, die man jetzt schon innerhalb kürzester Zeit als erfahrene Hasen bezeichnen kann“, würdigte Jens Seipp, Sprecher der ehrenamtlichen Kräfte, das Engagement der Bauerbacher Kameraden. Im Dezember 2002 hatte sich die damals existierende Feuerwehr aufgelöst, auch weil kein Gerätehaus zur Verfügung stand, wie von Seiten der Feuerwehr immer wieder betont wird.

Deswegen war es den Kameraden ein großes Anliegen, dieses Vorhaben nach der Neugründung im Januar 2012 zügig umzusetzen. Mit dem neuerbauten Feuerwehrgerätehaus direkt am Großseelheimer Wald steht den 24 aktiven Kameraden und den 9 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr nun eine eigene Einsatzzentrale zur Verfügung. Im etwa 115 Quadratmeter großen Sozialgebäude sind die Umkleideräume und der Schulungsraum untergebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr aus Bauerbach feiert die offizielle Einweihung des Gerätehauses.

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Die rund 100 Quadratmeter große Fahrzeughalle bietet Platz für die beiden Feuerwehrfahrzeuge, das Mannschaftstransportfahrzeug und das Ausbildungslöschgruppenfahrzeug. Letzteres konnten die Besucher beim Floriansfest ausgiebig von allen Seiten betrachten.

Die Bauerbacher Kameraden beantworteten gerne Fragen und erklärten etwa, was zu ihrer Grundausrüstung dazu gehört, wie die Totmannschaltung, die laut beginnt zu piepsen, falls sich ein Feuerwehrmann im Einsatz länger als 30 Sekunden nicht bewegt.

Baukosten: 740 000 Euro

„Ohne euer Engagement wäre die Freiwillige Feuerwehr Bauerbach nicht da, wo sie jetzt steht, und erst recht kein Feuerwehrgerätehaus“, lobte Carmen Werner, Leiterin der Marburger Feuerwehr, die Bauerbacher und bescheinigte der Geschwindigkeit seit der Neugründung „Champions-League“-Reife.

Baukosten belaufen sich auf 740 000 Euro Oberbürgermeister und Brandschutzdezernent Egon Vaupel (SPD) betonte: Durch die Bauerbacher Feuerwehr sei der Zielerreichungsgrad in Marburg um 3 Prozent gestiegen und liege jetzt bei etwa 90 Prozent.

Preis: „Stolz, Teil der Freiwilligen Feuerwehr zu sein“

Marc-Phillip Preis, seit Januar Wehrführer der Bauerbacher, erinnerte an viele Lehrgänge und Übungsstunden mit Ausbilder Andreas Kuhl und der schwierigen Standortsuche für das neue Gerätehaus, als die Fahrzeuge der Feuerwehr auf der Bauerbacher Straße stehen mussten.

Er versprach, die Feuerwehr wolle nicht nur für die Gefahrenabwehr da sein, sondern auch aktiv das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Bauerbach fördern und fügte hinzu: „Ich bin sehr stolz, ein Teil der Freiwilligen Feuerwehr Bauerbach zu sein.“

Die Baukosten des Gerätehauses belaufen sich auf 740 000 Euro, vom Ministerium des Inneren wurden Zuschüsse in Höhe von 54 500 Euro bewilligt. Der Mehrgenerationenplatz, dessen Basketballfeld nun hinter das Gerätehaus verlegt wurde, sei erhalten geblieben und nun noch geschützter, freute sich Vaupel.

Auf diesem Platz tummelten sich die Kinder beim Floriansfest ausgiebig auf der Hüpfburg oder bei Löschspielen. In der Fahrzeughalle feierten die Erwachsenen noch bis spät in die Nacht mit einer Blaulichtparty.

von Mareike Bader

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