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Neues Wohnheim soll Ende 2016 stehen

Bau genehmigt Neues Wohnheim soll Ende 2016 stehen

Die Baugenehmigung für das Studentenwohnheim in der Gutenbergstraße liegt jetzt vor. Bereits Mitte des Jahres soll der Neubau starten.

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Auf dem Platz vor dem ehemaligen Arbeitsgericht soll das Studentenwohnheim entstehen.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Monatelang tat sich nichts, doch nunmehr  gibt es grünes Licht. Die städtische Baugenehmigung für das Wohnheim-Projekt des Marburger Studentenwerks an der Gutenbergstraße liegt jetzt vor, teilte Studentenwerks-Geschäftsführer Dr. Uwe Grebe der OP auf Anfrage mit. Der Marburger Baudezernent Dr. Franz Kahle (Grüne) bestätigte der OP, dass die Genehmigung mittlerweile erteilt worden sei. „Es freut uns, dass das Projekt so weit gediehen ist“, sagte Kahle. Zuletzt seien noch Hinweise des Denkmalbeirates in die Planungen eingearbeitet worden, wonach sich der Neubau zu nahe an der Straße  befunden hätte.

Bereits Ende vergangenen Jahres waren auf dem künftigen Baugelände Bäume gerodet worden. Laut Grebe hat das Studentenwerk jetzt nach der erfolgten Baugenehmigung  damit begonnen, die Bauarbeiten für das Bauvorhaben auszuschreiben. Und so soll es weitergehen: Auf dem Gelände des Parkplatzes am früheren Arbeitsgericht an der Gutenbergstraße soll noch im Juni dieses Jahres die Grundsteinlegung erfolgen. Der Marburger Studentenwerks-Geschäftsführer hofft, dass das Wohnheim dann bereits im Wintersemester 2016 eröffnet wird.

Der Bau des Wohnheims soll einen Baustein dazu darstellen, die studentische Wohnungssituation in Marburg angesichts der Rekord-Studierendenzahl von mehr als 27 000 an der Philipps-Universität eingeschriebenen Studierenden erträglicher zu gestalten.

Optimale Innenstadtlage

Für das Haus, in dem 60 Wohnheimplätze für Studierende und ein kleines Bistro entstehen sollen, wird nach Informationen der OP mit Kosten von rund 3,5 Millionen Euro gerechnet.  Errichtet werden soll ein zweigeteiltes, vierstöckiges Gebäude.Gebaut wird das Wohnheim des Studentenwerks in optimaler Innenstadtlage, direkt gegenüber dem Psychologischen Institut der Marburger Universität und in fußläufiger Entfernung zu den Uni-Gebäuden der Fachbereiche Jura und Wirtschaftswissenschaften. Zudem ist es von dort auch nicht weit zu den Uni-Gebäuden an  der Biegenstraße und Wilhelm-Röpke-Straße.

Bereits im September 2013 hatte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) bei einem Besuch in den Räumen des Studentenwerks eine Förderzusage des Landes Hessen in Höhe von einer Million Euro mit dabei. Diese soll mit dazu beitragen, den Bau des Wohnheims in der Marburger Innenstadt mit abzusichern. Das avisierte Geld stammt aus der ersten Tranche des von der hessischen Landesregierung aufgelegten Förderprogramms für den studentischen Wohnungsbau.

Bei diesem Termin hatte Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne, der Verwaltungsratsvorsitzende des Marburger Studentenwerks, noch auf einen Baubeginn im Sommer 2014 und eine Einweihung des Wohnheims im Sommer 2015 gehofft.

Doch die weiteren Vorplanungen verzögerten sich dann, unter anderem wegen des Brands des Studentenwohnheims Am Richtsberg 88, das dem Marburger Studentenwerk eine Menge an zusätzlichen Arbeitsstunden bescherte.

Jetzt ist es aber so weit: Die ganz konkreten Bauplanungen für den Wohnheimbau sind seit einigen Wochen auf Hochtouren angelaufen.

von Manfred Hitzeroth

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