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Neues Klo an der Mensa

Dringendes Bedürfnis Neues Klo an der Mensa

Rechtzeitig zum Beginn des Stadtfestes geht die neue Toilettenanlage neben der Mensa in Betrieb.

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Die Bau-Verantwortlichen zeigten sich trotz kleinerer Mängel mit dem Bau der neuen Toiletten-
anlage an der Mensa zufrieden.Foto: Matthias Weber

Marburg. Besonders die Lahnterrassen und die Lahntalflächen sind ein beliebter Ort für gesellige Abende im Marburger Nachtleben. Zu fast jeder Tageszeit trifft man dort Menschen an, ob sie nun die Sonne genießen, grillen oder abends gemütlich ihr Bier trinken. Bisher war es aber stets ein Problem, eine Toilette in dieser Gegend zu finden. Oft mussten das nahegelegene Cineplex oder Hecken und Büsche herhalten. Mit der Bau einer neuen Toilettenanlage am Hermann-Cohen-Weg versucht die Stadt nun diesem Problem entgegenzuwirken.

„Von der Mensa kam in der Vergangenheit viel Kritik an uns. Zwar werden auch in Zukunft Auswüchse nicht vermeidbar sein, aber die neue Toilettenanlage ist dennoch ein gutes Angebot“, sagte Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne).

In „gewohnter Unkompliziertheit“ haben die Stadt und das Studentenwerk Marburg Toiletten erbaut, die von der Verkleidung der „Auszeit“ vor der Mensa entspricht und zudem sicher vor Vandalismus sein soll. „Studierende werden das Angebot gut aufnehmen und wir als Studentenwerk sind dankbar dafür“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Studentenwerks, Hans-Heinrich Emmerich. Bis nächste Woche sollen auf das Dach der neuen Toilettenanlage Grünflächen und eine Photovoltaik-Anlage errichtet werden. Wichtig war es, dass das Gebäude noch vor dem Stadtfest nutzbar wird.

Das Besondere an den Toiletten ist, dass sie per Knopfdruck automatisch verriegelt werden. Genau bei diesem Punkt liegen aber noch kleine Schwächen. Bei der Vorstellung hat die Elektronik manchmal nicht einwandfrei funktioniert. Auch für Notfälle ist die entsprechende Rufnummer (oben rechts an der Tür) nicht leicht zu finden und sollte größer dargestellt werden. All dies wolle man aber noch verbessern.

Die Kosten belaufen sich auf 123000 Euro und blieben somit noch unter den erwarteten Gesamtkosten.

von Matthias Weber

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