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Neues Flair für Kunsthandwerksschau im Uni-Bau

Kunsthandwerkermarkt Neues Flair für Kunsthandwerksschau im Uni-Bau

Der Kunsthandwerkermarkt fand in diesem Jahr erstmals im Uni-Hörsaalgebäude statt.

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Am Stand von Jennifer Becker schauten sich Besucherinnen beim Kunsthandwerkermarkt im Hörsaalgebäude süß aussehenden Schmuck an. Foto: Kristina Lieschke

Marburg. Die Veranstaltung hat in Marburg Tradition: Bereits zum 14. Mal in dieser Form fand am vergangenen Wochenende der Kunsthandwerkermarkt statt. Dabei ließen sich Veranstalter, Aussteller und Gäste vom Wegfall des Veranstaltungsortes Stadthalle nicht im Geringsten schrecken. Der Umzug ins gegenüberliegende Hörsaalgebäude brachte im Gegenteil der Kunsthandwerksschau ein neues, spannendes Flair. Nach Angaben der Veranstalter kamen am Samstag und Sonntag weit über 4000 Besucher. Verteilt auf die Foyer­bereiche der drei Stockwerke des Audimax sowie das Außengelände präsentierten sich rund 125 Aussteller. Zu finden waren handgemachte Seife, Schmuck, gefilzte Mützen oder Accessoires, aber auch Metallskulpturen, Schnitzereien oder Korbwaren. An einem Stand führte ein junger Mann geduldig immer wieder das Drechseln von kleinen Holzkreiseln vor. Ein Stück weiter drängte sich ein amüsiert tuschelndes, meist weibliches Publikum um eine riesige Menge kleiner Torten, Lakritzschnecken, Spritzringe, Donuts und Lebkuchen - die allerdings allesamt nicht essbar waren. Aus einem Kunststoff liebevoll handgefertigt zierten sie Ringe und Ohrringe. Oder sie kamen als Anhänger, Lesezeichen oder Haarnadel daher. Gerade die Mischung verschiedener kunsthandwerklicher Techniken machte Bummeln und Schauen spannend. „Das ist die Heidekönigin. Die ist mit Himalaya-Steinsalz“, ertönte es beispielsweise beim Betrachten von getöpferten Tassen und Schüsseln schon vom Nachbarstand. Ein neugieriger Blick zur Seite zeigte, dass es sich bei der „Heidekönigin“ um Seife handelte.

Die Veranstalter vom Veranstaltungsservice der Stadthalle freuten sich, dass der Kunsthandwerkermarkt auch am neuen Ort so gut angenommen wurde.

von Kristina Lieschke

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