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Neuer „Schutzmann vor Ort“ im Amt

Partner der Bürger Neuer „Schutzmann vor Ort“ im Amt

Mit Martin Agel als zweiter Schutzmann vor Ort in Marburg wird nun das gesamte Stadtgebiet abgedeckt. Zudem werden auch die Südkreisgemeinden einbezogen.

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Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit: Peter Eidam, Bürgermeister von Weimar, heftete dem neuen Schutzmann vor Ort, Martin Agel, spontan das Wappen seiner Gemeinde an.

Quelle: Kira Oster

Marburg. Sicherheitsgefühl und Bürgernähe – dafür steht der Schutzmann vor Ort. „Für die Bürger ist es oft ein schwerer Schritt, zur Polizei zu gehen oder dort anzurufen – auf mich können die Menschen direkt zugehen, die Hürde ist nicht so groß“, sagte Polizeioberkommissar Martin Agel.

Ab dem ersten März ist der 48-Jährige Schutzmann vor Ort für Marburg und die Gemeinden Ebsdorfergrund, Weimar, Fronhausen und Lohra. Damit ist er Nachfolger von Hans-Heinrich Menche, welcher im Oktober vergangenen Jahres in den Ruhestand ging.

Neu ist, dass der Zuständigkeitsbereich um die Südkreisgemeinden erweitert wurde. Nun gibt es für alle Städte und Gemeinden im Dienstbezirk der Polizeistation Marburg einen Schutzmann vor Ort als Ansprechpartner.

Polizeipräsident Manfred Schweizer stellte Martin Agel in Marburg vor: „Der Schutzmann vor Ort erhöht die örtliche Polizeipräsenz, verbessert das Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern und Polizei, intensiviert die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, Institutionen und Ämtern und steigert dadurch insgesamt das Sicherheitsgefühl“, erklärte Schweizer. Zudem sei das Amt eine „wichtige Investition in die Prävention“.

Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel lobte die „außergewöhnlich gute Zusammenarbeit“ von Polizei und Stadt. „Die präventive Arbeit spart letztendlich Kosten. Und: Sicherheit ist auch ein wichtiger Faktor der Wohnqualität.“

Auch die Bürgermeister der Südkreisgemeinden Georg Gaul (Lohra), Reinhold Weber (Fronhausen), Andreas Schulz (Ebsdorfergrund) und Peter Eidam (Weimar) blicken der künftigen Zusammenarbeit positiv entgegen. „Wir freuen uns über die Verstärkung und darüber, dass die Polizei wahrnehmbar vor Ort ist“, sagte Andreas Schulz. Peter Eidam entdeckte das Stadtwappen Marburgs auf Agels Polizeiuniform. Spontan nahm er das Wappen seiner Gemeinde von seinem Jackett ab und heftete es symbolisch an die Jacke des neuen Schutzmanns.

Als dauerhafter Ansprechpartner und Bindeglied für Bürgerinnen und Bürger soll Martin Agel tätig sein. In den Südkreisgemeinden wird es wöchentliche Bürgersprechstunden geben. Dort können die Anwohner sich dann direkt an ihren neuen Ansprechpartner Agel wenden. Die Veröffentlichung der Bürgersprechzeiten erfolgt in den örtlichen Gemeindeblättern.

Wöchentliche Bürger-Sprechstunden

Martin Agel ist seit 19 Jahren bei der Polizeistation Marburg tätig. Er kennt die örtlichen Gegebenheiten. „Vor allem die Prävention und Opfernachsorge sind mir wichtig“, so Agel. Deswegen umfasst ein besonderer Teil seiner Aufgaben die Betreuung von Kriminalitätsopfern. Der Schutzmann vor Ort nimmt Kontakt auf und bietet Hilfe an, um die Folgen der Straftat zu verringern.

Martin Agel ist – neben dem für den nördlichen Dienstbezirk zuständigen Polizeioberkommissar Martin Schneider – der zweite Schutzmann vor Ort“bei der Polizeistation Marburg. Im gesamten Raum Mittelhessen gibt es neun solcher Schutzmänner.

Telefonnummer des neuen Schutzmannes Martin Agel, Telefon 06421/406223.

von Kira Oster

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