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Neuer Chefarzt für Geriatrie

Diakonie-Krankenhaus Wehrda Neuer Chefarzt für Geriatrie

An seiner vorigen Wirkungsstätte in Rheine hat sich Dr. Jörg Schwab als Internist in der Notfallmedizin engagiert.

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Dr. Frank Dittmar (von links), Christian Uloth, Dr. Jörg Schwab, Pflegedirektorin Anja Schneider, Dr. Christine Hein und Geschäftsführer Dr. Michael Gerhard.Foto: Melanie Schneider

Quelle: Melanie Schneider

Wehrda. Am Diakonie-Krankenhaus in Wehrda erfolgte ein Staffelwechsel. Dr. Christine Hein wurde in den Ruhestand verabschiedet und ihr Nachfolger Dr. Jörg Schwab als neuer Chefarzt der geriatrischen Abteilung vorgestellt.

Krankenhausdirektor Christian Uloth blickte in seiner Rede zur Verabschiedung von Dr. Hein zunächst etwas zurück. Nach Abitur und Ausbildung habe sie 1975 ihr Medizinstudium in Tübingen begonnen. Die Approbation als Ärztin erhielt sie 1982 und promovierte dann an der Universitätsklinik in Tübingen. 1990 kam Dr. Hein als Personal- und Betriebsärztin zum Diakonie-Krankenhaus in Wehrda. Kurze Zeit später erfolgte ein Wechsel nach Bad Laasphe, wo sie als Assistenzärztin arbeitete. Eine weitere Station war 1996 der Wechsel an die Herz-Kreislauf-Klinik in Bad Berleburg.

Zwei Jahre später kehrte die Ärztin für Geriatrie nach Wehrda zurück. Schwerpunkt ihrer Beschäftigung war das mobile ambulante geriatrische Rehateam. Ein Projekt was sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Modellphase befand und erst Ende des Jahres 1998 in die Regelfinanzierung aufgenommen wurde. Mit je einer halben Stellen verteilte Dr. Hein nun ihre Kraft auf die mobile Reha und die stationäre Geriatrie. Die Anerkennung als Fachärztin erfolgte im September 2004. Nur zwei Monate später wurde sie zur Oberärztin der Geriatrie berufen. Um die Belange des mobilen Rehateams kümmerte sie sich auch weiterhin.

Als leitende Ärztin der Geriatrie trat Hein im April 2013 die Nachfolge von Dr. Walter Gleichmann an. Uloth betonte das besondere Engagement von Dr. Hein. „Sie haben besonders für den guten Ruf in Marburg und über die Grenzen hinaus beigetragen“ und auch die Patientenzahlen seien durch ihre Arbeit stetig angestiegen. Das Diakonie-Krankenhaus verabschiede eine „fachlich ausgezeichnete Mitarbeiterin“, die mit ihrem Engagement sehr viel geleistet hat nun in einen neuen Lebensabschnitt.

„Ein stabiles Gesamtpaket“ sowie die „gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Abteilungen“ sei besonders gut und ist Garant für eine erfolgreiche Arbeit. „Im Zentrum steht das geriatrische Team, vom Facharzt bis zum Ergotherapeuten“, so Dr. Hein. Weiter lobte sie die hohe Qualität des gesamten Teams.

Symbolisch übergab sie den „Staffelstab“ an ihren Nachfolger Dr. Jörg Schwab, dessen Dienst bereits am 1. Juni in Wehrda begonnen hatte. Dr. Schwab war über 20 Jahre am Jakobi-Krankenhaus in Rheine als Chef der geriatrischen Abteilung.

Zudem war er unter anderem Ortsbeauftragter der Johanniter, Leiter des Kuratoriums der Diakonie-Station Rheine und als Internist in der Notfallmedizin sehr engagiert. Auf Flüge mit dem Rettungshubschrauber Christoph2 müsse er allerdings in Marburg verzichten, merkte Dr. Frank Dittmar, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Anästhesie, in seiner Begrüßungsrede an. „Aber eine Mitarbeit im Rettungsdienst ist selbstverständlich möglich.“ Gemeinsam neue Wege gehen, eine geriatrische Tagesklinik einrichten und die Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum Gießen und Marburg vertiefen sind nur einige Punkte, an denen in der Zukunft weiter intensiv gearbeitet werden soll.

von Melanie Schneider

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