Protokollführerin Erika Dorn (Bürgerliste, von links), Ortsvorsteherin Erika Lotz-Halilovic, Schulleiterin Claudia Herwig und Dr. Awad Atalla (SPD) mit dem Plakat, mit dem drei ALS-Schülerinnen den Wettbewerb „Integration gemeinsam schaffen“ gewannen.
Richtsberg. 340 Schülerinnen und Schüler aus 26 verschiedenen Herkunftsländern vom Einzugsgebiet Unterer und Oberer Richtsberg werden dort unterrichtet. Ursprünglich war dafür eine halbe Stunde vorgesehen, letztlich interessierte das Thema die sechs Ortsbeiratsmitglieder sowie Dr. Heinrich Scherer vom Fachdienst Stadtplanung und Heinz Wahl vom Büro für Stadterneuerung so sehr, dass 90 Minuten der insgesamt dreieinhalbstündigen Sitzung darauf verwendet wurden.
Das zurückliegende Jahr sei sehr ereignisreich, aber auch anstrengend gewesen, sagte Herwig und nannte als erstes großes Projekt die erfolgreiche Teilnahme am Plakatwettbewerb „Integration gemeinsam schaffen“ der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative. Drei Viertklässlerinnen hatten mit ihrem Gemeinschaftsbild den 1. Platz gewonnen.
Ebenfalls öffentlich betätigen durften sich ALS-Schüler in einem künstlerischen Projekt bei der Gestaltung einer Hauswand in der Chemnitzer Straße. „Ich war sehr gerührt, als mich ein Schüler fragte, ob er sich schon anmelden könne, um später in dem Haus wohnen zu dürfen“, erzählte die Schulleiterin.
Erfreulich sei auch die Renovierung und energetische Sanierung eines der Schulgebäude gewesen sowie die Schulinspektion vor den Sommerferien, die ein „richtig gutes Ergebnis“ gebracht habe.
Ein „Riesenthema“ sei derzeit die Ausweitung des jahrgangsübergreifenden Unterrichts, der bisher in den Jahrgangsstufen 1/2 stattfindet. Es habe Erfolge, aber auch Probleme durch zu viele Veränderungen nach dieser Phase gegeben.
von Manfred Schubert
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