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Neue Thorarolle in Marburg

Jüdische Gemeinde Neue Thorarolle in Marburg

Nach einem Festakt im Staatsarchiv brachten Sonntagnachmittag jüdische Gemeindemitglieder mit 200 Gästen die neue Thora-Rolle singend und tanzend in einer Prozession in die Synagoge.

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Jüdischer Schreiber fügte die letzten Verse in die neue Thora-Rolle der Jüdischen Gemeinde Marburg ein.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Ein Sofer – ein Schreiber hebräischer Texte – fügte am Sonntag im Hessischen Staatsarchiv die letzten Zeilen in die neue Thorarolle der Jüdischen Gemeinde Marburg ein. Die Thorarollen – sie enthalten die fünf Bücher Mose –, die bisher im Gottesdienst der Jüdischen Gemeinde Marburg, verwendet wurden, sind rund 150 Jahre alt. Aus diesem Grunde sprachen Amnon Orbach, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde und Oberbürgermeister Egon Vaupel von einem historischen Ereignis für die Stadt Marburg. Im Anschluss an die feierliche Übergabe wurde die neuen Thorarolle, die in Israel angefertigt wurde, in einer Prozession vom Staatsarchiv in die Synagoge gebracht. Rund 200 Gäste folgten dem Zug, den Mitglieder der Gemeinde und Rabbiner aus Hessen singend und tanzend führten.

Mehr zum Thema lesen Sie am Montag in der OP.

Monika Bunk (von links), und Amnon Orbach beobachten, wie Vorbeter Beni Pollak und den Schreiber Josef Chranovski beim Ausfüllen der letzten Worte in der Thora unterstützt.

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