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Neue Ringe zum Anketten der Fahrräder

Stellplätze im „historischen Stil“ Neue Ringe zum Anketten der Fahrräder

Neue Stellplätze sollen dem „wilden“ Parken in der Marburger Oberstadt entgegenwirken

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An „historisch“ gestalteten Ringen wie diesem können Radfahrer ihre Fahrräder anketten.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. Die Oberstadt: enge Gassen und mitunter heftige Anstiege – kein Paradies für Fahrradfahrer. Hinzu kommt, dass die Altstadt bisher nur wenige Stellplätze für Fahrräder bietet. Dies soll sich in Zukunft jedoch ändern. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD), Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) und Radverkehrsbeauftragte Katharina Grieb informierten über neue Fahrradstellplätze in der Oberstadt.

Der Mangel an Stellplätzen habe laut Grieb dazu geführt, dass Fahrradfahrer ihre Räder oft an Straßenlaternen oder Geländern abstellten: „Nicht jeder kann sein Rad in seinem Wohnhaus unterbringen.“ Abgeschlossene Fahrräder in den engen Gassen seien oft eine Behinderung für Fußgänger, insbesondere sehbehinderte.

Neue Stellplätze am Rathaus

Bei einer Begehung von Mitgliedern der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, Vertretern des Radverkehrsbeirats sowie der Stadtverwaltung im November 2014 wurden die Standorte für die Stellplätze in der Oberstadt ausgewählt. So wurden am Heumarkt und in der Hofstatt neue Fahrrad­anlehnbügel montiert.

Doch auch am Rathaus sind neue Stellplätze entstanden – im „historischen Stil“, wie Kahle erklärte. „Der Marktplatz wird gerade im Sommer für Festlichkeiten und Kulturveranstaltungen genutzt. Es wäre natürlich unattraktiv, haufenweise Fahrräder dort stehen zu sehen“, meinte der Bürgermeister. So sei die Idee entstanden, zwei Metallringe als Stellplätze am Eingang zum Rathaus zu montieren. Derartige Ringe wurden ebenfalls in der Steingasse und in der Barfüßerstraße montiert – insgesamt sieben Stück.

„Die Stadt hinkt in Sachen Stellplätze für Fahrräder weit hinterher“, stellte Spies fest. Die neuen Stellplätze seien in das langfristige Ziel der Radverkehrsplanung einzuordnen, die Infrastruktur für Fahrradfahrer in der gesamten Universitätsstadt zu verbessern. „Wir werden sehen, wie das Angebot von den Radfahrern angenommen wird und in Zukunft weitere Schritte in Angriff nehmen“, erklärte der Oberbürgermeister.

von Benjamin Kaiser

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