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Neue Notaufnahme öffnet ihre Pforten

Uni-Klinikum Neue Notaufnahme öffnet ihre Pforten

Die Zentrale Notaufnahme des Uni-Klinikums ist an ihrem neuen Standort im Neubau in Betrieb genommen worden.

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CT in der neuen Notaufnahme

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. In den vergangenen zweieinhalb Jahren war die Notaufnahme im Uni-Klinikum auf den Lahnbergen wegen des Umbaus in einem Provisorium untergebracht. Das hat sich jetzt geändert: Die neue Zentrale Notaufnahme des Klinikums verfügt nach dem Umzug in den Umbau über deutlich mehr Platz und hat ein neues interdisziplinäres Konzept. 29 Behandlungsräume und ebenso viele Beratungskabinen sowie moderne Diagnosegeräte sollen eine schnellere Aufnahme der Notfälle ermöglichen.

Nach dem Umzug der Kliniken aus dem Lahntal wird die neue Notaufnahme von 13 medizinischen Fachdisziplinen genutzt. Vor allem von der Unfallchirurgie, der Neurologie und der Inneren Medizin wird die Notaufnahme besonders genutzt. Eine Neuerung in der Zentralen Notaufnahme ist der Computertomograph, der nicht nur von den Neurologen für eine Erstdiagnose benötigt wird.

Schockraum 2 in der neuen Notaufnahme Foto: Nadine Weigel (nw).

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„Innerhalb einer halben Stunde nach der Einlieferung kann beispielsweise bei Schlaganfallpatienten die Diagnose gestellt werden“, erklärt der Neurologe Dr. Vincent Ries. Für den Fall der Diagnose Schlaganfall wird der Patient in die „Stroke Unit“ (Schlaganfall-Station) verlegt, die sich nach dem Umzug der Neurologie vom Ortenberg nun auf den Lahnbergen befindet.

Noch stärker als zuvor gehört es zum neuen Konzept der Zentralen Notaufnahme, dass die Mediziner verschiedener Fachdisziplinen schon bei der Aufnahme der Notfallpatienten zusammenarbeiten und gemeinsam entscheiden, welche Behandlungswege beschritten werden sollen. Die Pflegedirektorin Beatrix Schade hat sich zum Ziel gesetzt, dass Patienten nicht länger als eine Stunde in der Notaufnahme bleiben sollen.

von Manfred Hitzeroth

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