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Neue Leiterin für die Uni-Bibliothek

Eine alte Bekannte Neue Leiterin für die Uni-Bibliothek

Andrea Wolff-Wölk heißt die neue Leiterin der Marburger Uni-Bibliothek. Sie hat ihren Job Anfang Oktober angetreten.

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Dr. Andrea Wolff-Wölk ist neue UB-Leiterin.

Quelle: Laackmann

Marburg. Die Neue ist keine Unbekannte an der Marburger Uni-Bibliothek: Am 1. Oktober hat Dr. Andrea Wolff-Wölk (51) das Amt der Leitenden Direktorin der Marburger Universitätsbibliothek mit rund 200 Mitarbeitenden übernommen, wie die Uni-Pressestelle gestern mitteilte. Bereits seit Ende der 90er Jahre ist sie Mitarbeiterin der Uni-Bibliothek, zuletzt war sie schon kommissarische Leiterin der Bibliothek.

„Klare Ziele setzen und die Mitarbeiter mit einbeziehen“: So beschreibt sie im Gespräch mit der OP, wie sie als Direktorin der UB künftig agieren möchte. Zu ihrem Verantwortungsbereich gehören die Zentralbibliothek sowie die Bereichsbibliotheken der Philipps-Universität. Wolff-Wölk folgt als Bibliothekschefin auf Dr. Hubertus Neuhausen, der vor rund einem Jahr an die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln gewechselt war.

Neuausrichtung des Service- und Medienangebots

Die Planung und der Bezug des Neubaus der Universitätsbibliothek auf dem neuen geisteswissenschaftlichen Campus Firmanei der Philipps-Universität sind zwei zentrale Aufgaben der neuen Direktorin. Ab 2017 werden die Zentralbibliothek und 13 der 28 Bereichsbibliotheken in das neue Gebäude umziehen. „Derzeit werden neue Dienstleistungsangebote, wie etwa ein zentrales Medienzentrum, geplant und ausgestaltet“, sagt Dr. Andrea Wolff-Wölk. In die Planungen für den Neubau war sie als Abteilungsleiterin der Bereichsbibliotheken von Anfang an mit eingebunden.

Wolff-Wölk verbindet mit dem Neubau die Chance, ein modernes, leistungsfähiges System der Medien- und Informationsversorgung zu schaffen. „Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung werden wir das Medien- und Serviceangebot der Universitätsbibliothek neu ausrichten“, sagt die neue Direktorin.

Im Gespräch mit der OP sagte sie, dass die Bibliothek zwar noch Bücher ankaufe. Jedoch würden die elektronischen Dienstleistungen für die Bibliotheksnutzer ständig ausgeweitet. Besonders gelte das auch für das Forschungsdatenma­nagement.

Zahlreiche Auslandsaufenthalte

„Wichtig ist mir dabei, die Mitarbeiter des Bibliothekssystems auf diesem Weg mitzunehmen und das Angebot mit den Nutzern gemeinsam fortzuentwickeln. Zentral ist, einen unkomplizierten, schnellen Zugang zu gedruckten und elektronischen Medien zu ermöglichen“, so Wolff-Wölk.

1964 im westfälischen Lübbecke geboren studierte sie Anglistik, Slawistik und Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Bielefeld und promovierte dort mit dem Thema „Fremdbildentwicklung als kommunikativer Prozess. Eine Untersuchung der Reiseberichte Theodore Dreisers und Dorothy Thompsons“. Auslandsaufenthalte führten sie nach Großbritannien, Kanada, in die USA und nach Russland.

Nach einer Zusatzausbildung und Tätigkeit im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung wurde sie 1996 Bibliotheksreferendarin an der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. 1998 wechselte sie zunächst als Fachreferentin an die Universitätsbibliothek Gießen und im selben Jahr schließlich an die Marburger Universitätsbibliothek. Hier leitete sie zunächst ab 2002 die Koordinierungsabteilung für alle Bereichsbibliotheken der Philipps-Universität.

von Manfred Hitzeroth

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