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Neue Ideen für den Konfirmandenunterricht

Kreissynode Neue Ideen für den Konfirmandenunterricht

Seit 1988 gelten unverändert die Rahmenbedingungen für den Konfirmanden-Unterricht. Die Kirche in der Region will sie an die veränderte Lebenswelt der Jugendlichen anpassen.

Wetter. Seit 1988 gelten unverändert die Rahmenbedingungen für den Konfirmanden-Unterricht. Die Kirche in der Region will sie an die veränderte Lebenswelt der Jugendlichen anpassen.

Nach einer anregenden Andacht in der Stiftskirche unter der Leitung von Pfarrerin Dr. Constanze Thierfelder kamen 76 von 136 Synodalen des neu gegründeten Kirchenkreises Kirchhain zu ihrer dritten Sitzung im Gemeindezentrum Wetter zusammen.

Im Mittelpunkt der Sitzung am Freitagabend stand die Vorstellung der neuen Konzeption des Konfirmandenunterrichts in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Diese wurde von Studienleiterin Claudia Rudolff vorgestellt.

Lebenswirklichkeit im Horizont des Glaubens

Im kommenden Jahr feiert das Fest der Konfirmation sein 475-jähriges Bestehen. Dies und viele andere Gründe nahm die Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW) zum Anlass, über die Konfirmation und den damit verbundenen Konfirmandenunterricht neu nachzudenken. „Die Lebenswelt der Jugendlichen hat sich durch moderne Medien wie Internet oder soziale Plattformen, Schule, Lern- und Lebensart derart verändert, dass die Rahmenbedingungen des Unterrichts aus dem Jahr 1988 ihr schon seit geraumer Zeit nicht mehr gerecht werden“, heißt es in dem Konzept. Davon zeuge auch eine Studie aus den Jahren 2007 bis 2009, bei der unter anderen 11000 Konfirmanden und 7500 Eltern befragt wurden. „Ziel der neuen Konzeption der Konfirmandenarbeit in der EKKW ist es, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, ihre Lebenswirklichkeit im Horizont christlichen Glaubens wahrzunehmen, zu deuten und zu gestalten“ - so wird das Ziel in der Vorlage definiert.

Frühestens im Herbst 2013 könne das vorliegende Konzept beschlossen werden. Zuvor soll das 80-seitige Nachschlagewerk alle Kreissynoden durchlaufen und über mögliche und weitere Verbesserungen nachgedacht werden.

Als geistliches Mitglied im Kirchenkreisvorstand wurde Pfarrer in Wohra, Hardy Rheineck, gewählt. Stellvertretendes Mitglied im Kirchenkreisvorstand ist Evelyn Koch, das Amt des stellvertretenden Mitglieds im Zweckverband Diakonisches Werk wurde mit der Schweinsberger Pfarrerin Petra Zimmer besetzt.

Der Pfarrer und stellvertretende Dekan, Wilhelm Hammann, informierte über den derzeitigen Stand des Dekanfindungsausschuss. In einer nicht öffentlichen Sitzung seien bereits Personen ausgewählt worden, die für die Nachfolge von Dekan Hanns Baumeister in Frage kommen.

Suche nach neuem Dekan läuft

„Im nächsten Schritt werden die Kandidaten präsentiert, worüber dann im Ausschuss die Mehrheit einvernehmlich hergestellt werden und wozu dann auch der Rat der Landeskirche sein Einverständnis geben muss“, kündigte Hammann an.

Frühestens innerhalb der nächsten Kreissynode am 7. März 2013 in Kirchhain könne möglicherweise ein neuer Dekan vorgestellt werden.

von Elvira Rübeling

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