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Neue Fenster, neue Technik, neue Toiletten

Sanierung Neue Fenster, neue Technik, neue Toiletten

Für rund sechs Millionen Euro soll die Emil-von-Behring-Schule bis 2012 komplett saniert werden. Erster Bauabschnitt hat begonnen.

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Die Fensterfront der Fassade der Emil-von-Behring-Schule wird völlig neu gestaltet.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Marburg. Schon zwei Wochen vor den Sommerferien haben die Sanierungsarbeiten in der Emil-von-Behring-Schule begonnen, und sie werden bis zum Ende der Herbstferien Ende Oktober andauern. Für die Schulleitung bedeuten die Arbeiten eine logistische Herausforderung, erläuterte der stellvertretende Schulleiter Konrad Simon am Montag bei einem Pressegespräch in der Schule. Denn der Unterricht muss nach den Sommerferien einige Wochen lang während der Bauarbeiten weitergeführt werden.

Gearbeitet wird jeden Tag von sechs Uhr morgens bis 19.30 Uhr. Der Zeitplan ist eng gestrickt, denn schließlich sollen die Bauarbeiten in diesem ersten Bauabschnitt nicht länger als rund dreieinhalb Monate dauern. „Zwar bedeutet das für uns auch eine Beeinträchtigung, aber wir sind auch sehr froh, dass die Bauarbeiten zügig begonnen haben“, erklärte Konrad Simon. Er erhofft sich von den Arbeiten eine deutliche optische Aufwertung der Schule sowie eine energetische Optimierung. Als sehr wichtig erachtet Simon die Sanierung der maroden Schultoiletten und die Fenster-Sanierung.

Der Marburger Baudezernent Bürgermeister Dr. Franz Kahle erläuterte, dass die Sanierung an einem denkmalgeschützten Gebäude vorgenommen werde, das im Jahr 1955 fertiggestellt worden sei. Unter anderem sollen die Wand- und Bodenplatten aus der Anfangsphase des Baus ebenso erhalten bleiben wie Außenmauern des Schulgebäudes aus Sandstein. Für die vier Bauabschnitte, die bis 2012 geplant sind, stehen für 2009 und 2010 insgesamt 3,4 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket zur Verfügung. Insgesamt sind bis jetzt bereits vier Millionen Euro an Finanzierung gesichert. Über die Bewilligung der restlichen Summe von zwei Millionen Euro muss in den kommenden Jahren das Stadtparlament entscheiden.

von Manfred Hitzeroth

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