Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Neue Fassade macht Uni sicherer

Hörsaalgebäude Neue Fassade macht Uni sicherer

Die Fassadensanierung am Marburger Uni-Hörsaalgebäude hat begonnen. Nach der Sanierung im Uni-Hörsaalgebäude sollen Erstsemesterfeste der Marburger Philipps-Universität ab Herbst wieder im Hörsaalgebäude stattfinden.

Voriger Artikel
Marburg-DVD hat am Mittwoch Premiere
Nächster Artikel
Tschernobyl: Die Angst lebt weiter

Die Glaselemente der bisherigen Fassade müssen vor dem Einbau enuer Elemente ausgebaut werden.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg . Ausgangspunkt für die Sanierungsarbeiten war nach der Analyse eines Gutachtens die Befürchtung der Uni-Leitung, aufgrund der maroden Fassade könnten Studierende bei Massenfeten wie dem Uni-Sommerfest oder dem Asta-Erstsemesterfest durch die Fenster stürzen. Deswegen ist das zentrale Hörsaalgebäude der Universität bereits seit mehreren Monaten für große Feste gesperrt. Erst ab dem kommenden Wintersemester sollen nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten größere Feste der Universität in dem Gebäude wieder möglich sein, hatte Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne vor einigen Tagen im Gespräch mit der OP erläutert.

Die energetische Sanierung des zentralen Hörsaalgebäudes der Philipps-Universität ist somit in eine neue Phase eingetreten: Mit dem Austausch der Fassadenelemente, der jetzt begonnen hat, erhält das denkmalgeschützte Gebäude nun seine neue, energieeffiziente Hülle. Allein die Fassadensanierung, die Ende September abgeschlossen sein soll, kostet rund 2,2 Millionen Euro. Insgesamt hat das Projekt der Sanierung des gesamten Gebäudes ein Finanzvolumen von knapp 11 Millionen Euro. Die Fensterelemente mit einer Höhe von 3,50 Meter und einer Breite von zwei Metern werden über das Dach nach unten in das Hörsaalgebäude transportiert und dann von innen eingesetzt. Um sicherzustellen, dass das Haus über Nacht eine geschlossene Außenhaut aufweist, werden die Arbeiten schrittweise ausgeführt. Pro Tag sollen jeweils vier Fensterelemente ausgebaut und unmittelbar durch neue, energetisch optimierte Einheiten ersetzt werden, heißt es in einer Mitteilung der Uni.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie in der Mittwochsausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr