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Nebenklage will in Revision gehen

Gerichtsurteil Nebenklage will in Revision gehen

Das Schwurgericht folgte bei seinem Urteil den Forderungen von Staatsanwältin Kerstin Brinkmeier.

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Der Vorsitzende Richter Dr. Carsten Paul (Dritter von links) verkündete gestern das Urteil des Schwurgerichts gegen einen 56-Jährigen Marburger.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Am zwölften Prozesstag verkündete Richter Dr. Carsten Paul das Urteil gegen einen 56-Jährigen Marburger. Er muss wegen Totschlags für acht Jahre ins Gefängnis.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann am 12. April vergangenen Jahres seine Ehefrau mit dem Messer getötet hat. Die Bemühungen der Nebenklage, eine Verurteilung wegen Mordes zu erzielen, seien erfolglos geblieben, so Carsten Paul. Die Beweise für einen Mord seien unzureichend.Das Gericht sehe weder das Motiv der Heimtücke noch niedere Beweggründe für die Tat.

 

Rechtsanwältin Elke Edelmann, die die Tochter des Opfers und des Angeklagten vertritt, hatte mit dem Urteil gerechnet und auch ihre Mandantin darauf vorbereitet, wie sie nach Ende des Prozesses berichtete.

Ihre Mandantin sei enttäuscht. Sie hatte eine höhere Strafe erwartet, denn schließlich habe der Vater ihr die Mutter genommen. Laut Elke Edelmann wollen sie nun in Revision gehen.

von Heike Horst

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