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Narren erstürmen die Redaktion

Weiberfasnacht Narren erstürmen die Redaktion

Es gab wenig narrensichere Orte gestern in Marburg - auch die Oberhessische Presse geriet in den Bann der Kampagne.

Marburg. Schneetreiben konnte die Marburger Narren nicht abhalten: In wehenden Umhängen und mit guter Laune stürmten sie die Redaktionsräume. Zum Glück in friedlicher Absicht - nun ja, fast friedlich. Der Schlips von Chefredakteur Christoph Linne musste dran glauben, immerhin war Weiberfasnacht. Dafür konnten er und seine Mitarbeiter sich aber über ein paar süße Gaben freuen, die das Prinzenpaar samt seinem Hofstatt großzügig verteilte.

Christoph Linne ließ es sich nicht nehmen, den Karnevalisten eine selbst verfasste Büttenrede vorzutragen. Dafür verlieh ihm Prinzessin Heike III. auch den Orden der Kampagne. Ihr Prinz, Prinz Ludwig I., wollte selbstverständlich seinen Orden lieber an ein weibliches Wesen vergeben - die Busserl, man versteht - und fand seine Adressatin in Redaktionssekretärin Sandra Weilacher, die die Versorgung mit Getränken zuverlässig übernommen hatte. Weil die Narren noch ein volles Programm vor sich hatten, nahmen sie den angebotenen Imbiss nach dem Zug durch alle Redaktionsräume gerne an und stärkten sich echt karnevalistisch mit Berlinern. Abends wurde die Weiberfasnacht dann noch rauschend in der Marburger Stadthalle gefeiert.

von Heike Döhn

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