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Nach Brand: Irritation über Anschlags-Drohung

Ermittlungen Nach Brand: Irritation über Anschlags-Drohung

Sorge unter Anwohnern: Nach dem Großbrand im Studentenwohnheim am Richtsberg im Juni gibt es unbestätigte Gerüchte, dass es ausländerfeindliche Drohungen gegen Bewohner und das Haus gegeben haben soll.

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Am Morgen des 23. Juni brach ein Feuer im Keller des Studentenwohnheims am Richtsberg aus. 280 Bewohner müssen bis heute in Übergangs-Wohnungen leben.

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. Die Richtsberger Ortsvorsteherin Erika Lotz-Halilovic (SPD) sagt auf OP-Anfrage: „So etwas gab es in der Vergangenheit durchaus mal.“ Jedoch liege der letzte ihr bekannte Fall schon einige Jahre zurück, „in den 90ern war das ein Problem“. Dass es jüngst Anschlagsdrohungen gegeben haben soll, könne sie nicht bestätigen.

Etwa 80 Prozent der 280 Mieter im Haus Richtsberg 88, in dessen Keller es am 23. Juni brannte, stammen aus dem Ausland. Die Polizei geht ihren den Ermittlungen von Brandstiftung aus - absichtlich oder fahrlässig. Bei Nachforschungen, so teilten es die Behörden kürzlich mit, habe man auch die rechte Szene im Blick.

Indes gehen die Reparaturen im Haus weiter: Strom und Wasserleitungen werden instandgesetzt. Chemiker prüfen derzeit, ob durch den Brand eine Schadstoffbelastung im Haus vorliegt, und wenn ja, wie hoch diese ist. Danach richte sich, welche Arbeiten noch anstehen, teilt das Studentenwerk mit.

von Björn Wisker

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