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Mutiger Schritt in eine neue Zukunft

Altenheim Mutiger Schritt in eine neue Zukunft

Im 100. Jahr seines Bestehens macht das Alten- und Pflegeheim Elisabethenhof einen großen Schritt in Richtung Zukunft, die viele Veränderungen bringt.

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Gestern wurde der Grundstein für den Neubau des Altenheims gelegt.Fotos: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Im Jahr 1912 wurde der Elisabethenhof am Rotenberg als Haus für sozial schwache Mädchen gegründet. Betrieben wurde die Einrichtung damals von Frankfurter Diakonissen. Seitdem hat sich viel verändert. 1981 übernahm die evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen das Haus, weil die Diakonissen die Auflagen nicht mehr erfüllen konnten. Ab 1982 wurden dort alte psychisch kranke Menschen betreut. Zunächst in einer geschlossenen Einrichtung, 1995 wurde das Haus für alle geöffnet.

„Der Elisabethenhof hat eine bewegende Geschichte“, sagte die Leiterin Margarethe Eidam gestern anlässlich der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau. Doch trotz der Veränderungen sei im Elisabethenhof immer eines gleich geblieben: Die Hilfe für Menschen, die sie benötigen.

„Mutig wollen wir daher den Grundstein legen“, so Margarethe Eidam.

„Was wir betrieben haben, soll bewahrt werden, aber wir öffnen uns auch weiter“, sagte Andreas Bader, Projektentwickler der BG Immobiliengruppe aus München. Die Entwicklung von Seniorenimmobilien ist primäre Aufgabe der BG Projektentwicklung. Entstehen sollen am Rotenberg ein neues Altenpflegeheim mit 78 Plätzen. Das bestehende Altenheim soll saniert werden und dann Platz für neun Pflegeplätze sowie 20 Plätze für betreutes Wohnen bieten. Ebenso sind Gemeinschaftsflächen geplant sowie ein ambulanter Dienst, eine Tagespflege, ein Senioren-Fitnesscenter und eine Weinstube.

Für die Bewohner der drei neuen sogenannten Punkthäuser mit 37 barrierefreien Wohnungen, die sich für Behinderte, Singles, Paare und Familien eignen wird die evangelische Altenhilfe diverse ambulante Betreuungs- und Pflegeleistungen anbieten. Für die Bestandsvilla, das sogenannte Baderhaus, wird derzeit noch nach einer passenden Nutzung gesucht, so Andreas Bader.

von Heike Horst

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