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Muslime rennen Geld in Kasse

Spendenlauf am Sonntag Muslime rennen Geld in Kasse

Während des Charity Walks der "Majlis Ansurallah" kamen Hunderte Euro zusammen, die in den kommenden Tagen an soziale Einrichtungen in der Stadt gespendet werden sollen.

Marburg. Mehr als 100 Läufer rannten in grünen Hemden - Aufschrift „Liebe für alle, Hasse für keinen“ - durch den Regen. Die Strecke: 5,5 Kilometer vom Universitäts-Stadion, entlang der Lahn zum Krekel und zurück. Die Spenden kommen der Marburger Tafel und verschiedenen Kindertagesstätten in der Stadt zugute. Zudem fließen Beträge an Humanity First, einer Hilfsorganisation die mit dem Veranstalter, der muslimischen Glaubensgemeinschaft „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ kooperiert. Seit vergangenem Jahr ist die Organisation rechtlich den Kirchen gleichgestellt, zätl in Marburg 150 Mitglieder (in Deutscland 35 000, weltweit zehn Millionen).

„Wir verstehen uns als eine Gruppe, die sich dort sozial engagiert, wo sie zu Hause ist“, sagt Qamar Ahmad, Sprecher der Ahmadiyya. „Die Muslime in Marburg tragen zum Geist des Zusammenlebens in dieser Stadt bei, weil sie denen helfen, die Hilfe brauchen“, sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD).

In den nächsten Tagen wollen die Muslime Gespräche mit der Stadt führen, um zu entscheiden, welche Kindertagesstätten Spenden am dringensten nötig haben. Neben dem Marburger Spendenlauf werden 2014 elf weitere in der Bundesrepulbik veranstaltet. 2013 kamen bei sieben Läufen 100 000 Euro zusammen.

von Björn Wisker

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