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Ortsbeirat Dilschhausen Müller ersetzt Müller

Mit Manfred Müller erhält der Ortsbeirat Dilschhausen ein neues Gesicht. Ortsvorsteher Hermann Heck und Stellvertreter Heinrich Ruppert verbleiben im Amt.

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Schriftführer Manfred Müller (von links), Ortsvorsteher Hermann Heck und Stellvertreter Heinrich Ruppert.

Quelle: Ina Tannert

Dilschhausen. Als neuer Schriftführer übernimmt Manfred Müller das Amt von Vorgänger Bernd Müller, der nach über 25 Jahren das Gremium endgültig verlässt und herzlich von den Kollegen verabschiedet wurde.

„Es wird Zeit, in Rente zu gehen“, sagte Müller, der sein Amt gerne an den Namensvetter weiter gab. Lob vom Ortsvorsteher erhielt das scheidende Mitglied für eine „lange, erfolgreiche und gute Zusammenarbeit“.

Für die kommende fünfjährige Amtsperiode hat sich das neu aufgestellte Trio einiges vorgenommen: Ganz oben auf der Liste steht die Begleitung der bereits laufenden Dorfentwicklung für alle Marburger Außenstadtteile. Das auf zehn Jahre ausgelegte und vom Land Hessen geförderte Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum namens IKEK läuft seit 2015. Von dem Kuchen möchte Dilschhausen gerne ein Stück abhaben, bietet es doch bei der derzeitigen Haushaltslage der Stadt die besten Chancen, etwas für den Ort zu erreichen. „Das sollten wir unbedingt nutzen“, betonte Ortsvorsteher Heck. Einen Schwerpunkt sieht der Ortsbeirat etwa in der Förderung der Bereiche Verkehr, Radwegeverbindung und dem Erhalt von Gebäuden. Neben eigenen Ideen unterstützt das Gremium die örtlichen Antragsteller mit Informationen und Hilfe bei der Auswahl potenziell förderungswürdiger Projekte. „Wir hoffen, dass das ein oder andere Projekt beschlossen wird und passen auf, dass Dilschhausen als kleinster Stadtteil nicht hinten runterfällt“, so Heck.

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt für die kommenden Jahre sieht das Gremium in der Entwicklung von vorhandenem Bauland. „Wir haben Baulücken, die sollten geschlossen werden“, sagte Heck. Bereits vor einiger Zeit wurden mehrere kleine Neubaugebiete ausgewiesen, doch bis heute nicht bebaut - ein entsprechender Passus zur baulichen Verpflichtung wurde damals vergessen. Neu sind dagegen zwei weitere Bauplätze, für die bereits mehrere junge Bauherren Interesse bekundeten. „Wir brauchen junges Blut“, hofft Heck auf einen baldigen Zuzug weiterer Bewohner für den kleinen Ort.

Als erster Arbeitseinsatz für den Ortsbeirat steht nach der konstituierenden Sitzung erst einmal ein kleiner Frühjahrsputz an: Neben der Aufstellung von mehreren Sitzbänken im Dorf soll demnächst die Umzäunung des Friedhofes auf ­Vordermann gebracht werden.

Zudem überlegt der Ortsvorsteher, irgendwann das Thema öffentlicher Nahverkehr für Dilschhausen auf den Tisch zu bringen. So bestehe bei manchem Bewohner der Wunsch nach einer besseren Busanbindung, etwa eine halbstündige, statt einer wie bisher stündlichen Versorgung der Busrouten. Das Ganze sei jedoch bislang „nur ein Gedanke“.

von Ina Tannert

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