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Motto: „Weil wir Freunde sind“

Kulturabend in der Waldschule Motto: „Weil wir Freunde sind“

Gleich zweimal führte die Waldschule Wehrda das Programm ihres Kulturabends auf.

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Ein beeindruckendes Bild boten alle Mitwirkenden am Schluss des Kulturabends in der Waldschule Wehrda.

Quelle: Melchior Bonacker

Wehrda. Die 160 Kinder der musikalischen Grundschule aus Wehrda meisterten diesen Kraftakt zum ersten Mal, und zwar mit Bravour. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Lehrkörpers und dem Eltern-Lehrerchor (kurz: ELCH) brachten sie ein von Schulleiterin Elvira Heck-Schneider selbstgeschriebenes Musical auf die Bühne.

Die drei Protagonisten, gespielt von je zwei Schülerinnen oder Schülern - eine Besetzung für die erste, die andere für die zweite Aufführung - flüchteten aus der realen Welt in eine für jeden individuell passende Fantasiewelt. Ein gehänseltes Kind kam in eine Märchenwelt, der „Superjunge“ - ein Kind, das unter enormem Leistungsdruck steht - in eine verrückte Welt, ein gehörloses Kind flog in den Weltraum.

Ein Zwerg trifft auf sieben Schneewittchen

So war das Stück in drei Blöcke mit einer kurzen Rahmenhandlung unterteilt, in der die Kinder zunächst musikalisch vorgestellt wurden: „Weißt du, wie das ist, wenn man ganz alleine ist?“, sang das gemobbte Kind vor einer vom „Musikband Kulissenbau“ eigens gemalten Mauer, auf der „DU bist dohf“ zu lesen war. Das gehörlose Kind, das nicht am Spiel mit den anderen Kindern teilnehmen kann, wurde vom ELCH mit Grönemeyers „Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist“ besungen und der „Superjunge“ rappte gar selbst „Manchmal will ich einfach klein sein“.

In den jeweiligen Fantasiewelten, in die die Kinder durch ein ebenfalls selbstgebasteltes magisches Tor gelangten, erwartete sie ein bunter Mix aus beeindruckenden Projekten.

Die Kinder der ersten Klassen stellten einen Zauberwald dar, in dem diverse Märchenfiguren - aber auch ein Minion hausten. Schließlich traf das Kind auf ein Einhorn - das letzte seiner Art? - das ebenfalls besungen wurde und schließlich mit dem Kind zusammen noch einige weitere Show-Teile wie zum Beispiel Feen auf Einrädern oder einer Gruppe „Monster“ mit Köpfen aus bunt bemalten Papiertüten, erleben durfte.

Der „Superjunge“ betrat nun die Fantasiewelt, in der ihn der Schülerchor unter der Leitung von Musiklehrerin Julia Rewicki empfing. Es folgten für ihn kleine Filme - vom „Musikband Film“ selbstgedreht und mit Musik unterlegt, das Orchester, Akrobaten und ein Ballett der „Chillkröten“ sowie ein „Verrückter Tanz“. Vor der Pause gab es dann noch einen Höhepunkt, den selbst die Kinder noch nicht kannten: Die Mitglieder des Lehrkörpers führten eine eigene Version des „Schneewittchen“-Märchens auf: Einem Zwerg standen nun sieben Schneewittchen gegenüber.

„Tanz der Marsmännchen“ und „Major Tom“

Die dritte Fantasiewelt wurde von den Figuren des Major Tom und eines Roboters moderiert, die dem gehörlosen Kind das Weltall zeigten. Das „Musikband Tanz“ hatte seinen Auftritt mit dem „Tanz der Marsmännchen“, die Klassen 2a, 3b und 4a zeigten eigene Tanz-, Akrobatik- und Musikstücke. Der ELCH und die Klasse 3a geleiteten das Kind mit „Major Tom“ und „The Final Countdown“ zurück zur Erde.

Dort sangen schließlich der ELCH und die Kinder - Protagonisten und Chor - noch zusammen „Gabriellas Song“, Nenas „Wunder geschehn“ und zum Schluss „Weil wir Freunde sind“. Quittiert wurde dieser tolle Kulturabend vom Publikum mit großem Applaus, der eine Zugabe zur Folge hatte.

Alle Mitwirkenden ließen das Publikum hören: „Weil wir Freunde sind, so richtig Freunde sind, halten wir fest zusammen!“ Nach diesem Motto entstand auch dieses Kulturprogramm.

von Melchior Bonacker

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