Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Montessori-Schule packt Umzugskisten

Umzug Montessori-Schule packt Umzugskisten

Der Umzug aus Wehrda auf den Blista-Campus in der Straße „Am Schlag“ ist für August vorgesehen.

Voriger Artikel
Löcher flicken oder neue Deckschicht
Nächster Artikel
Politiker beenden Rotlicht-Debatte

Ralf Baum (vorne, links) und Claus Duncker (rechts) mit Jörg Hristov (hinten, von links), Jochem Lembke, Achim Nau, Michaela Richter und Sabine Beilke bei der Vertragsunterzeichnung.Privatfoto

Marburg . Claus Duncker, Direktor der Deutschen Blindenstudienanstalt (Blista), und Ralf Baum sowie Achim Nau für den Vorstand der Montessori-Initiative Marburg haben jetzt den Mietvertrag zur Nutzung der neu gebauten Klassenräume unterschrieben, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.. „Das ist eine schöne, aussichtsvolle Entwicklung, sie wird unser Schulleben noch vielfältiger und lebendiger machen“, unterstreicht Duncker die Bedeutung des für August geplanten Umzugs der Montessori-Schule.

„Auch in der pädagogischen Arbeit gibt es viele Anknüpfungspunkte, gemeinsam könnten wir die Angebote der Montessori-Schule und der Blista erweitern“, bestätigt Jochen Lembke, Schulleiter der zur Blista gehörenden Carl-Strehl-Schule.

„Wir freuen uns sehr über den neuen Standort und die zahlreichen Perspektiven, die er uns bietet“, berichtet Sabine Beilke, Schulleiterin der Montessori-Schule und Klassenlehrerin der Lerngruppe 2, in der die Klassen 4 bis 6 altersgemischt unterrichtet werden. Das neue Zuhause der sechsjährigen Grundschule befindet sich in zentraler Lage Marburgs mit guten Anbindungen an die öffentlichen Verkehrsmittel. „Turnhalle, Schwimmbad und Außensportanlagen liegen auf demselben Gelände und ermöglichen einen vielseitigen Sportunterricht“ freut sich auch Inga Lembke, Klassenlehrerin der Lerngruppe 1. „Das Beziehen der neuen Räumlichkeiten bedeutet einen weiteren Schritt nach vorn in der Entwicklung der Schule und des Stellenwerts der Montessori-Pädagogik in Marburg“, zeigt sich Michaela Richter vom Vorstand des Trägervereins optimistisch. „Der regelmäßige Umgang mit sehbehinderten Menschen auf dem Blista-Gelände wird zudem eine sehr wertvolle Erfahrung für die Montessori-Schüler sein“, ergänzt Vorstandsmitglied Iris von Knorre.

„Danken wollen wir an dieser Stelle auch dem Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband für die gute Zusammenarbeit über sechs Jahre an dem alten Standort der Montessori-Schule auf dem Gelände des Diakonie-Mutterhauses auf dem Hebronberg“, unterstreicht Vorstand Jörg Hristov.

Hintergrund

  • Nach dem Konzept von Maria Montessori werden die Kinder in altersgemischten Klassen unterrichtet. Dabei wird auf Benotung und Klassenarbeiten verzichtet und die Freude am Lernen durch ein individuelles Lerntempo gesichert. Schwerpunkte der Schule liegen im musischen und im fremdsprachlichen Bereich.
  • Am Samstag, 8. März, von 14 bis 17 Uhr gibt es einen Tag der offenen Tür am „Noch“-Standort Diakonie.
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr