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Monja Möser ist neue Miss Marburg

Schönheitswettbewerb Monja Möser ist neue Miss Marburg

Klare Favoritin der Jury war Monja Möser aus Ruppertenrod im Vogelsbergkreis. Sie ist seit Sonntag die neue Miss Marburg.

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Die strahlende Siegerin: Miss Marburg wurde Monja Möser aus Ruppertenrod im Kreis Mücke.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Bestechende Optik und eine besondere Ausstrahlung standen im Mittelpunkt der bunten Show, die sich am Sonntag glamourös zwischen den Geschäften im Schlossberg-Center präsentierte. Als eine von insgesamt 17 teilnehmenden jungen Frauen überzeugte eine 20-Jährige die Juroren ganz besonders. Mit Abstand gewann Monja Möser mit 670 Punkten. Sie ist die offizielle neue Miss Marburg 2016. Die Vize-Miss Celina Becker erreichte 360 Punkte.

Nach einer stundenlangen bunten Show, moderiert von Lutz Riemenschneider, wurden am Abend beim großen Finale die fünf Bestplatzierten unter dem Jubel des Publikums bekannt gegeben. „Ich bin einfach überglücklich, ich kann es gar nicht glauben“, sagte die neue Miss Marburg gerührt, die ihr Glück kaum fassen konnte. „Damit hätte ich nie gerechnet, es sind so wunderschöne Mädchen hier.“

Veranstaltet wurde die Miss-Wahl von der Miss Germany Corporation aus Oldenburg und der Graffiti Werbeagentur aus Wettenberg. Im Sinne der Organisatoren wurde dabei kein Topmodel gesucht, sondern eben eine glamouröse Miss. Der Unterschied: Ein Model präsentiert die Kleidung eines Designers, spielt als Person keine Rolle und soll nicht vom Produkt ablenken. Eine Miss hat sich dagegen mit all ihrem Charme und einer besonderen Ausstrahlung selbst zu präsentieren. Und dies gelang der neuen Schönheitskönigin der Universitätsstadt mit Bravour.

Miss-Hessen-Wahl im Januar in Gießen

In drei Durchgängen mussten die Teilnehmerinnen vor der 11-köpfigen Jury und dem Publikum bestehen, führten in mehreren Etappen Abend- und Bademode vor. „Man gewinnt, indem man hier oben steht und sich traut – ihr habt eigentlich schon alle gewonnen“, lobte Moderator Riemenschneider vom Event-Team. Von den 17 Teilnehmerinnen wurden die fünf Besten ausgezeichnet und neben jeder Menge Blumen mit Einkaufsgutscheinen, einem professionellen Fotoshooting sowie einem Tanzkurs beschenkt. Nicht zuletzt ist eine Platzierung ein mögliches Sprungbrett für den weiteren Werdegang im Showgeschäft. Doch so einige Anforderungen galt es dennoch zu erfüllen: Bewerberinnen müssen einerseits die deutsche Staatsangehörigkeit haben, zudem keine Oben-ohne- oder Nacktaufnahmen gemacht haben, zwischen 16 und 28 Jahren alt sowie ledig und noch kinderlos sein.

Alle fünf jungen Damen haben nun die Chance, sich bei der Wahl zur Miss Hessen im Januar 2017 in Gießen erneut zu bewähren. Die Siegerin dieser Schönheitswahl nimmt wiederum an der Miss Germany Endwahl im Europa-Park in Rust teil.
Das Feld der Teilnehmerinnen der Miss-Wahlen setzt sich aus allen Berufssparten und Studiengängen zusammen. So ist die amtierende Miss Germany, Lena Bröder aus Nordrhein-Westfalen, etwa Lehrerin für Hauswirtschaft und katholische Religion. Die frisch gekürte Miss Marburg lebt in Ruppertenrod im Kreis Mücke und studiert derzeit im dualen Studium mit Schwerpunkt Wirtschaft an der Universität in Wetzlar. In ihrer Freizeit backt und singt die 20-Jährige gerne. Sie freut sich auf weitere Herausforderungen in der nächsten Miss-Runde. Bis es so weit ist, stand am Sonntag erst einmal nur eines auf dem Programm: „Ich will diesen Tag feiern und alles genießen“, erzählte die junge Siegerin mit einem Lächeln.

von Ina Tannert

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