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Mit alten Autos Geschichte aufrollen

Historische Busse Mit alten Autos Geschichte aufrollen

Der Verein Nahverkehrsgeschichte ruft ein neues Fest ins Leben: Rollende Marburger Stadtge-schichte ist am Sonntag auf dem Blochmann-Platz zu sehen.

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Einer der Klassiker, die am Sonntag auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz zu sehen sein wird: der Magirus Deutz.

Marburg. Schuld ist der Schulweg. Die Jahre vom Afföller auf den Richtsberg haben in Martin Klehm die Liebe entfacht, die Liebe zu Bussen. „Zehn Jahre lang dieselbe Routine, das scheint mich geprägt zu haben“, sagt er. Nun möchte er mit Gleichgesinnten wie Adi Ahlendorf den Marburgern zeigen, welchen Reiz die alten Fahrzeuge ausüben, die einst durch die Stadt rollten.

Am Sonntag von 10.30 bis 17 Uhr werden einige der Oldtimer auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz ausgestellt. Es soll der Startschuss für das Fest „Rollende Marburger Verkehrsgeschichte“ werden, welches nach Klehms Willen jährlich im Terminkalender auftaucht. Historische Autos, die das Straßenbild der Stadt über Jahrzehnte prägten, werden zu sehen sein. „Darunter sind etwa Wagen der Feuerwehr, Stadtwerke, Dienstleistungsbetriebe und der vereinseigene Museumsbus“, sagt Klehm. Die Autos: eine historische Drehleiter „Daimler-Benz/Metz DL32, Baujahr 1950“, der historische Schlossbus „Daimler-Benz/Vetter L608 D, Baujahr 1969“ sowie der Museumsbus „Magirus-Deutz 230 L117, Baujahr 1977“.

Der Sinn der Aktion sei es, den Marburgern einen Einblick in das frühere Straßenbild zu geben, ergänzt Vereinsmitglied Alexander Michel. Und wer sich an der Geschichts-Aufarbeitung beteiligen mag, solle alte Fotos mitbringen, sagt Klehm. Ebenfalls können sich die Besucher über die Arbeit der Vereine informieren, die sich um historische Fahrzeuge kümmern. Bei dieser Gelegenheit wird das aktuelle Projekt des Vereins Nahverkehrsgeschichte Marburg vorgestellt. Der Magirus-Deutz- Omnibus der ehemals im Dienste der Stadtwerke Marburg stand, soll restauriert werden. Dazu bedarf es Spenden - und die hofft der Verein am Sonntag sammeln zu können. Besucher können für jeweils einen Euro einen symbolischen Kilometer kaufen. Jeder Spender wird nach Angaben des Veranstalters dafür mit Namen auf der Internetseite des Vereins vermerkt. Ab 50 gekauften Kilometern wird der Name nach erfolgter Aufarbeitung auf der Motorklappe des Wagens zu lesen sein.

von Björn Wisker

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