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Mit Trommeln und Trompeten

Spielmobil Mit Trommeln und Trompeten

Die Jugendförderung ist überwältigt von dem großen Interesse am Spielmobil - trotz des teilweise herbstlichen Wetters.

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Kinder musizieren beim Spielmobil in Ginseldorf unter Anleitung einer musikalisch vorgebildeten Betreuerin. Foto: Jugendförderung Marburg

Marburg. Fünf kurzweilige Wochen mit dem Spielmobil der Jugendförderung Marburg sind zu Ende gegangen: Rund 200 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren kamen aus den Stadtteilen Hermershausen, Michelbach, Bauerbach, Schröck und Ginseldorf zu den drei bunten Zirkuswagen der Jugendförderung, teilt Stadtpressesprecherin Edith Pfingst mit.

Mädchen und Jungen nahmen gleichermaßen an den fünf Ferienwochen teil und brachten es auf 600 Besuche. Sie trommelten, sangen, tanzten und musizierten voller Begeisterung.

Sichtlich Spaß hatten die Kids beim Versuch, einer Trompete Töne zu entlocken, sich an der exotischen Steeldrum auszuprobieren und sich an den karibischen Klängen zu erfreuen.

Ebenso testeten die Kinder sogenannte Cajons (viereckige Holztrommeln) und schafften es mit viel Geduld, einen gleichmäßigen Rhythmus einzuüben.

Es gab viele neue Erfahrungen, Herausforderungen und häufig Erfolgserlebnisse der besonderen Art. Das Boom-snap-clap bei sogenannten „body percussions“-Übungen erforderte etwa großen Durchhaltewillen.

Trotz der Anstrengungen beim Musizieren mit ungewöhnlichen, neuen Instrumenten hatten die Kinder dennoch sehr viel Freude.

Vor allen Dingen dann, wenn sie es schafften, der Trompete Töne zu entlocken, einen Trommelrhythmus im Gleichklang aller Mitspieler zu erzeugen oder das „Boom-snap-clap“ endlich in der richtigen Reihenfolge zu bringen.

Der gemeinsame Spaß an der Musik bewegte einige Kinder und Eltern dazu, dem Spielmobil in das nächste Dorf zu folgen: So besuchte die sechsjährige Alisha aus Marburg die Spielmobilaktionen vier Wochen hintereinander in vier unterschiedlichen Stadtteilen.

Sie spornte ihre gleichaltrigen Musiker an und sorgte bei ihren Auftritten für große Begeisterung auch als Moderatorin.

Die Kids hatten so viel Spaß und Freude, an ihren Auftritten zu feilen, und genossen es, die Bühne einmal ganz für sich zu haben.

Auch die herbstlichen Temperaturen mit häufigem Regen und einzelnen Gewittern konnte die Kinder nicht abhalten zu kommen.

Die zehn Betreuerinnen und Betreuer der Jugendförderung, die alle musikalische Vorkenntnissen besaßen, bereiteten sich seit März unter Anleitung der Jugendförderung Marburg gemeinsam vor, um den Kindern die unterschiedlichsten Zugänge zu Musik und Tanz anbieten zu können. Gemeinsam mit den Jungen und Mädchen entwickelten sie Anfangsideen für eine Aufführung, nachdem die jungen Künstler sich für eine gemeinsame Shownummer entschieden hatten.

Zumeist hatten die Kinder schon konkrete Pläne für ihre Darbietungen. In Zweier- oder Vierergruppen wurde choreografiert und es wurden ganz eigene Ideen umgesetzt. Dadurch geriet fast jeder Showact zu einem einzigartigen Auftritt.Als Höhepunkt der Spielmobilwoche fand jeweils freitags dann die Abschlussvorführung im jeweiligen Ort statt.

Bis zu 100 Zuschauer bei den Abschlussfesten

Dazu waren Familienangehörige und Freunde eingeladen. Das Interesse war in diesem Jahr überwältigend, denn alle fünf Abschlussshows in Hermershausen, Michelbach, Bauerbach, Schröck und Ginseldorf fanden stets vor großem Publikum statt - mit manchmal bis zu 100 Gästen. Dort konnten die Kinder noch einmal - mit einer kleinen Portion Lampenfieber im Blut - zeigen, was in ihnen steckt. Für die Akteure gab es danach langanhaltenden Applaus und viele lobende Worte der Eltern, Omas, Opas und Geschwister.

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