Marburg. Die Aktivitäten des schwarzen Google-Autos in Marburg und Umgebung wurden in den vergangenen Monaten von vielen Bürgern kritisch verfolgt. Die Hauptarbeit im Landkreis hat Google offenbar noch vor sich: Der Konzern hat angekündigt, dass im Mai die Straßen des Landkreises für die dreidimensionalen Online-Stadtpläne fotografiert werden.
Google bekommt für seinen Straßenansichtsdienst "Street View" europaweit Gegenwind von Datenschützern. Es geht um die Wahrung von Persönlichkeitsrechten.
Mittlerweile hat Google zugesichert, sensible Bilddaten wie Gesichter oder Kfz-Kennzeichen generell unkenntlich zu machen.
Für alle, die sich gegen die Aufnahme ihres Hauses in die öffentlich verfügbare Datensammlung wehren wollen, stellen wir hier ein Widerspruchsformular zur Verfügung, das Sie sich herunterladen und ausdrucken können.
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Kommentare
Gackernde Hühner Enttäuschte Bürgerin – 18.05.10
Da laufen Polizei und Innenminister Bouffier herum und erzählen, man dürfe nichts und niemand mit einer Videokamera aufnehmen; ja sich selber noch nicht mal vor Vandalismus und Dieben schützen. Und was geschieht unter dem Schutz dieses Innenministers? Es werden gewerblich alle Häuser, Straßen, Autos, Personen und Bewegungen gefilmt und gewerblich verwertet - also Daten gesammelt und verkauft.Was gilt denn nun? Mir scheint, Polizei und das Innenministerium laufen wie gackernde Hühner herum und die Habichte gehen dazwischen frei und unbehelligt spazieren.
Ich vermute, irgendwer versteht da nicht so recht seine Aufgaben.