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Mini-Minus bei Studentenzahlen

Wintersemester Mini-Minus bei Studentenzahlen

Die Zahl der Studenten an der Universität Marburg ist gesunken, bleibt mit knapp 26 320 aber stabil auf hohem Niveau. Einen leichten Zuwachs gibt es unter den Erstsemestlern.

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Quelle: Ruth Korte

Marburg. Insgesamt 26 329 Menschen studieren in diesem Semester an der Philipps Universität. Im Vergleich zum Vorjahr mit mehr als 26800 eingeschriebenen Studierenden im Wintersemester 2015/16 ist dies ein „leichtes Minus“, so Uni-Präsidentin Katharina Krause. Nach wie vor befänden sich die Studierendenzahlen aber auf einem sehr hohen Niveau. Einen leichten Zuwachs gibt es hingegen bei den Neuzugängen: So haben sich in diesem Semester 6481 Studenten erstmals an der Uni eingeschrieben (im vergangenen Wintersemester waren es 6287 Studierende). Sie kommen vorwiegend aus China, Syrien, Türkei, Russland und den USA. Die Top fünf der beliebtesten Fächer bei den Studienanfängern sind Rechtswissenschaften, Informatik, Humanmedizin, Erziehungswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre.

Ganz vorne unter den beliebtesten Fächern der Studienanfänger sind die Rechtswissenschaften. 405 Studenten haben sich dafür eingeschrieben. Gefolgt wird das Studienfach von Informatik (318), Humanmedizin (297), Erziehungswissenschaften (231) und Betriebswirtschaftslehre. Dies teilte Uni-Pressesprecherin Andrea Ruppel auf Anfrage der OP mit.

Mehr Frauen als Männer unter den Studenten

Im Vergleich zum Vorjahr mit mehr als 26800 eingeschriebenen Studierenden ist die Zahl der nun im Wintersemester 2016/2017 Eingeschriebenen (26329) leicht rückläufig. „Es ist ein leichtes Minus zu verzeichnen“, sagt Uni-Präsidentin Katharina Krause. Jedoch sei zu berücksichtigen, dass es derzeit noch Immatrikulationen und Exmatrikulationen gibt und die amtliche Statistik erst Anfang November folgt. Insgesamt erwartet die Präsidentin Zahlen wie die im Vorjahr.

Von den bisherigen Zahlen lässt sich ablesen, dass knapp 56 Prozent der Studenten Frauen sind (14718). Etwa 12,5 Prozent aller Studierenden (3274) kommen aus dem Ausland. 1113 davon befinden sich im ersten Fachsemester. Die Top-5 der Herkunftsländer sind China, Syrien, Türkei, Russland, und die USA.

Neu im Studienangebot der Philipps Universität ist der Master „International Political Economy“. Dabei handelt es sich um einen internationalen Kooperationsstudiengang zwischen dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Philipps-Universität Marburg und der School of Economic, Political and Policy Sciences der University of Texas in Dallas.

Neu angeboten wird neben einem Bachelor und Master in Wirtschaftsinformatik auch ein Bachelor in „Data Science“. Der Studiengang soll die Studenten auf eine Tätigkeit als Datenanalyst mit Kenntnissen in Informatik und angewandter Mathematik in Wirtschaft und Industrie vorbereiten. Nach dem Bachelor ist ein Übergang in einen Master im Bereich „Data Science“ möglich, ebenso wie in den Masterstudiengang Informatik. Auch der Aufbaustudiengang „Grundzüge des deutschen Rechts“ ist neu im Programm, der Studenten ermöglicht, mit einem Abschluss in ausländischem Recht die Rechtswissenschaft in Deutschland und damit verbunden das deutsche Recht kennenzulernen.

von Björn Wisker und Ruth Korte

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