Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
„Mich stört die wachsende Schere zwischen Arm und Reich“

OB-Kandidaten „Mich stört die wachsende Schere zwischen Arm und Reich“

Jan Schalauske (Die Linke) möchte Marburgs Oberbürgermeister werden. In unserer Steckbrief-Reihe stellen wir Ihnen nach und nach die Kandidaten für die OB-Wahl vor.

Voriger Artikel
Marburg will mehr Flüchtlings-Kinder aufnehmen
Nächster Artikel
"K.o. für das Projekt Lichter Küppel"

Jan Schalauske (Die Linke) möchte Oberbürgermeister in Marburg werden.

Quelle: Tobias Hirsch

Was ist Ihr wichtigstes politisches Anliegen?
Eine Gesellschaft, in der kein Kind in Armut aufwachsen muss, alle in Frieden, Würde und sozialer Sicherheit leben und die Verhältnisse demokratisch gestalten können.

Warum und wann sind Sie Ihrer Partei beigetreten?
Als sich Linke aus unterschiedlichen Traditionen in West und Ost im Jahr 2005 gemeinsam auf den Weg zur neuen Partei „Die Linke“ gemacht haben.

Warum wollen Sie Oberbürgermeister werden?
Um Marburg sozialer und gerechter zu gestalten. Ich möchte Armut und Niedriglöhne bekämpfen, bezahlbaren Wohnraum schaffen, den ÖPNV ausbauen und dessen Preise senken, Bürgerbeteiligung realisieren und durch eine höhere Besteuerung der ansässigen Großunternehmen unter anderem diese Projekte finanzieren.

Welchen von den anderen OB-Kandidaten würden Sie wählen – und warum?
Würde ich eine/n andere/n Kandidat/in wählen, würde ich nicht selbst kandidieren. 

Was war Ihr größter politischer Fehler?
Die Hoffnung auf einen Regierungswechsel durch SPD und Grüne nach der Bundestagswahl 1998, die bitter enttäuscht worden ist (Kosovo-Krieg, Agenda 2010 etc.).

Was ist die größte Stärke von Marburg?
Eine lebendige und engagierte Zivilgesellschaft.

Was stört Sie an Marburg und warum?
Die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, in Marburg wie anderswo.

Ihr Lieblingsplatz in Marburg und warum?
Die historische Altstadt mit ihren Gebäuden, Gassen und Treppen, wo man immer wieder neue Ecken und Winkel entdecken kann. 

Wenn Sie einen Wunsch für Marburg frei hätten: Was würden Sie sich wünschen?
Einen Zugang zum Meer, frei nach Matthias Beltz.

Was ist Ihr Lieblingsmärchen?
Die Bremer Stadtmusikanten.

Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?
Metal, Irish Folk und vieles mehr.

Welchem Fußballverein drücken Sie die Daumen?
FC St. Pauli.

Frühaufsteher oder Nachtmensch?
Je nachdem.

Ihr Lieblingsgericht?
Bulgarisches Gjuwetsch. 

Ihr Markenzeichen?
Kapuzenpullover.

 
Steckbrief
Geburtsdatum: 31.12.1980
Geburtsort: Lüneburg
Größe: 180 cm
Familienstand: ledig, in fester Beziehung lebend
Kinder: keine
Konfession: konfessionslos
Beruf: Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten
Ausbildung: Politikwissenschaftler (Dipl.-Pol.)
Lebensmotto: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
 
Voriger Artikel
Nächster Artikel
„Ich sage, was ich denke, und mache, was ich sage“

Dr. Thomas Spies (SPD) möchte Marburgs Oberbürgermeister werden. In unserer Steckbrief-Reihe stellen wir Ihnen nach und nach die Kandidaten für die OB-Wahl vor.

mehr
„Mich stört, dass Marburg zu wenig aus sich macht“

Dirk Bamberger (CDU) möchte Marburgs Oberbürgermeister werden. In unserer Steckbrief-Reihe stellen wir Ihnen nach und nach die Kandidaten für die OB-Wahl vor.

mehr
„Für Marburg wünsche ich mir einen ICE-Bahnhof“

Dr. Elke Neuwohner (Bündnis 90/Die Grünen) möchte Marburgs Oberbürgermeisterin werden. In unserer Steckbrief-Reihe stellen wir Ihnen nach und nach die Kandidaten für die OB-Wahl vor.

mehr
„Lieblingsmärchen: Wahlprogramme meiner Gegenkandidaten“

Marius Beckmann (Die Partei) möchte Oberbürgermeister in Marburg werden. In unserer Steckbrief-Reihe stellen wir Ihnen nach und nach die Kandidaten für die OB-Wahl vor.

mehr
„Öffentlichen Nahverkehr wahrhaftig öffentlich machen“

Rainer Wiegand (parteilos) möchte Oberbürgermeister in Marburg werden. Mit dem sechsten und letzten Kandidaten beschließen wir unsere Steckbrief-Reihe. Die Vorberichterstattung zur OB-Wahl geht natürlich weiter.

mehr

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr