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Mensch und Tier auf Tuchfühlung

Foto-Ausstellung Mensch und Tier auf Tuchfühlung

Durch ein Tier wird der Alltag bunter – die Ausstellung beweist, wie viel Freude ein Begleiter auf vier Pfoten ins Haus bringen kann.

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„Lebensfreude“, so der Titel des Bildes, das in der Ausstellung gezeigt wird,  ist Hund und Frauchen ins Gesicht geschrieben.

Quelle: Christine Hemlep

Marburg. Das Tierheim Cappel hat sich für die Weihnachtszeit etwas Besonderes überlegt, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Fotoausstellung „Mensch und Tier“ soll zeigen, worauf im Tierheim hingearbeitet wird. „Unsere Freude ist jedes Mal groß, wenn einer unserer Schützlinge ein neues Zuhause gefunden hat“, betont Robert Neureuther, der Geschäftsführer des Tierheims Cappel.

Die ausgestellten Fotografien zeigen vermittelte Tiere gemeinsam mit ihren Besitzern im privaten Umfeld, aber auch Tiere, die noch im Tierheim leben. Die abgebildeten Szenarien sind unterschiedlich, jedoch ist das Augenmerk oft auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier gelegt. Die Fotos stellen Mensch und Tier in etlichen Situationen des Alltags dar, sie zeigen Frauchen und Hund beim Toben oder auch Herrchen und Kater beim Schmusen. Einige der Bilder sind Schnappschüsse, bei anderen handelt es sich um Studioaufnahmen.

Aufgenommen wurden die Bilder von Rainer Kieselbach, dem Pressesprecher des Tierheims, und Christine Hemlep, die auch die Fotos für die Homepage des Tierheims aufnimmt. „Die Ausstellung ist eine gute Sache, damit die Menschen sehen, was ein tierischer Wegbegleiter bedeutet. Es war eine Freude, die Fotos beizusteuern“, sagt Hemlep. Trotz der großen Bereicherung, die ein Tier mit sich bringt, äußert Neureuther die Bitte, man möge sich die Anschaffung eines tierischen Begleiters gut überlegen. Die Verantwortung für ein Tier zu tragen, sei nicht zu unterschätzen. Als „Gassi-Geher“ oder „Katzen-Schmuser“ gebe es im Tierheim beispielsweise Möglichkeiten, Erfahrungen im Umgang mit Tieren zu sammeln. Das sei auch für Kinder mit Tierwunsch zu empfehlen.

„Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn nach einiger Zeit plötzlich bemerkt wird, dass der Hund oder die Katze mehr Pflege braucht als gedacht“, sagt Kieselbach. Rund 800 bis 1 000 Tiere werden im Tierheim jährlich betreut, eine finanzielle Belastung, die ohne ehrenamtliche Helfer und Sponsoren kaum tragbar wäre.

Hansjürgen Schneider, der die Rahmen für die Fotografien der Ausstellung bezahlte, ist selbst ein großer Tierfreund: „Ein tolles Gefühl, wenn man am Morgen aufsteht und von seinem Tier begrüßt wird. So etwas macht das Leben aus.“

  • Bis zum 29. Januar wird die Ausstellung im BiP, Am Grün 16, zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind montags bis mittwochs von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr.

von Rike Werner

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