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Mehrgenerationenspielplatz soll einen Bouleplatz erhalten

Ortsbeirat Wehrda Mehrgenerationenspielplatz soll einen Bouleplatz erhalten

Der seit Jahren geplante Mehrgenerationenspielplatz „Zur Wann“ kam im Ortsbeirat Wehrda ausführlich zur Sprache.

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Der geplante Mehrgenerationenspielplatz soll eine Boulebahn erhalten.

Quelle: Archiv

Wehrda. Ortsvorsteher Dirk Vaupel hatte einen ersten Planungsentwurf von Celia Meggers vom Fachdienst Stadtgrün zugesandt bekommen. Der Plan zeigte drei Terrassen, die jeweils einen Spielplatz für Kinder und einen kleinen Trimm-dich-Pfad ähnlichen Aufbau hätten. Auf der dritten Terrasse befindet sich zurzeit noch eine eingezeichnete Grünfläche, die der Ortsbeirat jedoch gern durch einen Bouleplatz ersetzt sehen würde. „Es gibt eine große Nachfrage nach einem solchen 
Bouleplatz in Wehrda“, erklärt Jan Woscidlo (CDU). Aufgrund der sozialen Kontrolle durch die älteren Generationen ist die Einrichtung des Bouleplatzes von Vorteil und werde zur Erhaltung der Anlage beitragen.

„Bisher gibt es keine Kostenaufstellung. Es besteht bislang nur der Planentwurf“, äußerte sich Ortsvorsteher Vaupel auf die Frage nach den Kosten für das Projekt. Zudem würden keine weiteren städtischen Flächen benötigt, um den Spielplatz zu bauen. Denn diese würden bereits bestehen. Der Spielplatz „Zur Wann“ sei bisher auch immer wieder als Jugendtreff genutzt worden, so Woscidlo. Es kam zur Sprache, ob nicht Patenschaften für die Anlage angenommen werden könnten.

Ein Antrag für eine Querungshilfe in der Industriestraße wurde vom Ortsverband der Linken gestellt. „Aufgrund der hohen Verkehrsdichte ist eine Querungshilfe zwischen der Industriestraße 4 und 5 nachvollziehbar“, sagte Ortsvorsteher Vaupel. Vorschläge für eine Querungshilfe kamen aus dem Ortsbeirat. „Es bietet sich an, eine Insel in die Straßenmitte zu bauen, um dadurch den Verkehrsfluss zu beruhigen“, erklärte Christiane Dörbecker (SPD).

Anbindung an andere Wege soll gewährleistet werden

Für eine Verkehrsinsel an dieser Stelle gab es vonseiten des Ortsbeirates keine Einwände.

Auch ein von der Stadt vorgeschlagener Rundwanderweg traf im Ortsbetrat auf Zustimmung. Er soll am Friedhof starten, über die Lahnbrücke in Richtung Industriegebiet verlaufen, um dann an der Kupferschmiede entlang und zurück zum Startpunkt zu führen.

Dennoch wurden auch Nachteile eines solchen Rundwanderweges angeführt. Zum einen müssten Wanderer drei stark befahrene Kreisstraßen überqueren und durch das Industriegebiet von Wehrda laufen. „Wanderer, die nicht am Friedhof starten und einen Abstecher über diesen Wanderweg machen, müssen durch das weniger ansehnliche Industriegebiet. Dadurch gewinnen sie keinen allzu schönen Eindruck von Wehrda“, warf Rüdiger Bergmann (Grüne) ein.
Deshalb solle eine Anbindung an andere Wanderwege gewährleistet werden. „Die Stadt steht zudem in der Pflicht, einen neuen Rundwanderweg um Wehrda adäquat auszuschildern“, fügte Vaupel hinzu.
n Dr. Dieter Dörnemann vom Geschichts- und Kulturverein Wehrda stellte eine geplante Gedenkstätte für die Mengelsgasse vor. Dort solle ein hessisches Fachwerkhaus als Modellhaus in den Hang neben die Bushaltestelle gesetzt werden. Mit einer Gedenktafel solle auf die Nazi-Opfer aufmerksam gemacht werden.

von Verena Pophanken

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