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Mehr als 500000 Euro für Forschungsprojekte

Von Behring-Röntgen-Stiftung Mehr als 500000 Euro für Forschungsprojekte

Die Von Behring-Röntgen-Stiftung hat Förderurkunden für vier Forschungsprojekte in Marburg übergeben.

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Stiftungsvizepräsident Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk (von links), Dr. Sören Krach, Dr. Cornelia Brendel, Dr. Ivica Grgic, Stiftungspräsident Friedrich Bohl und Medizin-Studiendekan Professor. Dr. Klaus J. Klose bei der Übergabe der Förderurkunden.

Quelle: Foto: privat

Marburg. Von der Unterstützung der Stiftung profitieren in Marburg die Nachwuchswissenschaftler Dr. Sören Krach, Dr. Ivica Grgic und Dr. Thomas Strecker sowie Dr. Cornelia Brendel, die ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Gießener Professor Dr. Holger Hackstein durchführt.

Das Projekt von Dr. Thomas Strecker aus Marburg zum Thema „Lassa-Virus: Wirtszelltropismus und mole­ku­lare Pathogenese“ (Fördersumme: 136800 Euro) will herausfinden, welche Zelltypen in den Atmungsorganen durch das Lassa-Virus infiziert werden. Zudem sollen neue Erkenntnisse über den Zelltropismus und zur Übertragung von Lassa-Viren gewonnen werden. Das Projekt ist Teil des neu gegründeten Sonderforschungsbereichs der Universitäten Marburg und Gießen, der den sogenannten RNA-Viren gewidmet ist.

Das Projekt „Neuronale Grundlagen, Plastizität und Re­gulation des Peinlichkeitserlebens bei sozia­ler Angst“ von Privatdozent Dr. Sören Krach aus Marburg, Dr. Stefan Westermann und Dr. Frieder Paulus aus Marburg und Dr. Bernd Hanewald aus Gießen (158000 Euro) setzt sich mit sozialen Phobien auseinander. Die Angst davor, öffentlich zu scheitern und in eine peinliche Situation zu geraten, kann so stark ausgeprägt sein, dass der Kontakt zur Außenwelt komplett vermieden wird. Ziel des Projektes ist es, die neuronalen Grundlagen des Erlebens von Peinlichkeit zu erforschen.

Dr. Ivica Grgic will mit seinem Projekt „Translationales Profiling in Podozyten der Niere“ (129000 Euro) zur Aufklärung der Entstehung von chronischen Nierenerkrankungen beitragen.

Für das Projekt „Zelluläre Interaktion von Nanopartikel-mar­kierten, GMP-konform hergestellten mesenchymalen Stammzellen mit Tumor­zellen“ erhalten Dr. Cornelia Brendel aus Marburg und Prof. Dr. Holger Hackstein aus Gießen 143000 Euro. Die Forschergruppe will grundlegende Vorarbeiten zur Entwicklung zellbasierter Therapiestrategien als neue Behandlungsmöglichkeit von metastasierten Tumoren leisten.

von Till Conrad

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