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Mehr Sicherheit und weniger Abfall

OP-Wunschaktion Mehr Sicherheit und weniger Abfall

Frieden und Sicherheit: Diese Wünsche stehen auf dem Wunschzettel der OP-Leser für das Jahr 2017 ganz oben.

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Schmierereien sind vielen Lesern ein Dorn im Auge.

Quelle: Thorsten Richter (Archiv)

Marburg. „Gesundheit meiner Familie, Frieden für die Welt. Dass meine Stadt Marburg sicher bleibt“: In diesen prägnanten Worten fasst OP-Leserin Erika Hammer ihre drei wichtigsten Wünsche für das Jahr 2017 zusammen. Damit spricht sie wohl den meisten Marburgern aus der Seele. Auch bei vielen weiteren Zuschriften im Rahmen unserer Aktion „Jahresbilanz 2016“ spielt bei der Frage nach den drei Wünschen für 2017 eine sichere und friedliche Welt eine wichtige Rolle. Zudem wünscht sich Lydia Willershausen aus Lohra „mehr Barmherzigkeit unter uns Menschen“ sowie „ein neues Herz und einen neuen Geist für uns alle“.

Auch in dem Wunsch von ­Vera Hofmann aus Amöneburg geht es um das große Ganze. Sie wünscht sich für 2017, dass die Menschlichkeit gelebt wird. Konkret meint sie, dass man öfter mal nach den Nachbarn, Verwandten und Freunden schauen und nachfragen solle, ob alles in Ordnung oder ob Hilfe nötig sei. Doch auch der politische Alltag in der Stadt Marburg beschäftigt die OP-Leser. Die nach wie vor ungelöste Frage nach der Rathaus-Koalition wird dabei allerdings unterschiedlich gelöst. So wünscht sich Irmgard Arnold eine SPD-CDU-Koali­tion für Marburg. Amelie Methner hingegen hofft auf eine Koalition von SPD, Grünen und Linken, wobei sie in Klammern hinzufügt: „Man darf auch mal träumen!“

"Stärke Präsenz von Ordnungshütern"

Ganz konkret auf Probleme im Marburger Alltag geht Sonja Huster in ihrem „Marburger Wunschzettel“ ein. Vor allem liegt ihr eine „stärkere Präsenz von Ordnungshütern“ am Herzen. Dabei geht es der OP-Leserin vor allem darum, dass diese gegen Schmierereien und Vandalismus sowie verkehrswidriges Verhalten von Radfahrern vorgehen sollen. Zudem wünscht sich die Marburgerin die Schaffung von Parkplätzen rund um die Stadthalle und den Kinos sowie eine Ausweitung des Busverkehrs zum Schloss auch bei Abendveranstaltungen. Mehr Mitsprache bei kommunalpolitischen Entscheidungen wünscht sich Matthias Henkel. Dabei geht es ihm vor allem um Projekte, bei den „Straßen in Marburg verändert werden oder Gebäude neu entstehen“.Jenseits dieser konkreten Politik gibt es aber auch noch den „ganz normalen Alltag“, bei dem sich manche OP-Leser im angelaufenen Jahr Verbesserungen erhoffen. So wünscht sich Uschi Fischer, „dass manche Müllmänner die geleerten Tonnen nicht einfach auf der Straße stehen lassen“ und „dass die Autofahrer nicht immer den Abfall aus dem Auto schmeißen“.

Noch bis zum Montag bitten wir Sie um die Mithilfe bei der Bilanz-­Aktion der OP. Die Teilnahme ist online über die Web-Adresse www.op-marburg.de/jahreswuensche möglich.

von Manfred Hitzeroth

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