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Mehr Flächen für Sportheimanbau

Ortsbeiratssitzung in Schröck Mehr Flächen für Sportheimanbau

In der Sitzung des Ortsbeirats Schröck ging es unter anderem um die Erweiterung des Sportheims sowie den barrierefreien Aufgang zur Kirche.

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Am vergangenen Donnerstag diskutierte der Ortsbeirat Schröck über die Erweiterung des Sportheims sowie über eine Pumpstation für dessen Abwasser.

Quelle: Jan-Philipp Bodenbender

Marburg. Nachdem die Ortsbeiratsmitglieder zwei Bauvorhaben im Baugebiet Buchenrot und der damit einhergehenden Überschreitung des Kniestocks und einer vom Bebauungsplan abweichenden Dachfarbe zugestimmt hatten, wandten sie sich dem Sportheimanbau des FSV Schröck zu.

Uwe Nau (UBL), der den erkrankten Ortsvorsteher Harald Nahrgang (UBL) vertrat, erklärte, dass für den Anbau zusätzliche Flächen für das Sportgelände am Elisabethbrunnen benötigt würden.
Der Gruppenligist werde mit der Stadt Marburg über einen möglichen Kauf oder auch eine Verpachtung verhandeln. so Nau.

Nachdem der Ortsbeirat in seiner letzten Sitzung die Rücknahme der Pumpstation am Sportplatz durch die Stadt Marburg beantragt hatte, lehnte diese ab, berichtete Nau. „In 1989 hat man, da kein natürliches Gefälle vorhanden war, eine Pumpstation für das Abwasser des Sportheimes errichtet, wobei die Kosten für deren Wartung bis 1995 von der Stadt Marburg getragen wurden, ehe die Stadt dann die Pumpstation an den FSV Schröck übergeben hat“, erläuterte Nau.

„Die Stadt Marburg begründet ihre Ablehnung damit, dass diese Kosten für keinen Verein übernommen würden“, so Nau. Auf die Frage, warum bis 1995 die Kosten getragen wurden, antwortete Nau: „Laut Stadt Marburg, um den Verein zu unterstützen.“ „Wir sollten schauen was man machen kann, aber wenn die damals vom Verein unterzeichneten Verträge die Übernahme durch den Fußballverein vorsehen, ist es natürlich schwierig“, sagte Jürgen Sprenger (CDU).

Der Ortskern des östlichen Marburger Stadtteils ist seit 2006 Teil des Dorferneuerungsprogramms. Nachdem während der Arbeiten an der 950.000 Euro teuren Kulturscheune den Arbeitskreismitgliedern aufgefallen war, dass das gesamte Obergeschoss nicht nutzbar sein wird, beantragte der Ortsbeirat in der vergangenen Sitzung Gelder für zusätzliche Planungen und Baumaßnahmen (diese Zeitung berichtete).

Damit sollten die Voraussetzungen für einen späteren Dachausbau geschaffen werden. „Uns wurde nun leider schriftlich mitgeteilt, dass die beantragten zusätzlichen Gelder in Höhe von 40.000 Euro nicht gewährt werden“, erklärte Nau. „Werden wir das so akzeptieren?“, fragte Reinhold Stanger (UBL).

Jürgen Sprenger verwies darauf, dass ohne diese vorbereitenden Maßnahmen ein späterer Dachausbau und eine volle Nutzung des Raumes nicht mehr möglich seien. „Sonst geht bei der Stadt Geld verloren. Aber für ein von der Stadt Marburg selbst gutgeheißenes Projekt erhält man nicht einmal 40.000 Euro. Am Rudolphsplatz hingegen verliert man durch An- und Verkauf von Gebäuden eine Million Euro“, zeigte sich Jens Mengel-Vornhagen (UBL) enttäuscht. Er erklärte, dass die Stadt Marburg im Schreiben auf das benachbarte Bürgerhaus verweise, dieses aus seiner Sicht jedoch nicht barrierefrei sei.

von Jan-Philipp Bodenbender

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