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„Mehr Einkommen – besser auskommen“

Bündnis für Familie will Veranstaltungsreihe fortsetzen „Mehr Einkommen – besser auskommen“

„Geld ist in Deutschland ein Thema, über das man nicht gerne spricht“, sagt Ekkehard Schulze 
von der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf.

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Kai Abraham von der Evangelischen Bildungsstätte (von links), Christa Winter vom Marburger Bündnis für Familie, Birgit Braun vom Caritasverband Marburg, Udo Engbring-Romang von der Volkshochschule Marburg und Ekkehard Schulze von der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf zogen Bilanz. Foto: Freya Altmüller

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. Besonders Menschen in finanziellen oder rechtlichen Notlagen redeten nicht gerne darüber, betonte Ekkehard Schulze. An die richtete sich Ende vergangenen Jahres die Veranstaltungsreihe „Mehr Einkommen – besser auskommen“ des Bündnisses für Familie der Stadt Marburg. Jetzt zogen die Veranstalter Bilanz.

Zu den Kooperationspartnern gehörten neben der Freiwilligenagentur auch die evangelische Familienbildungsstätte, der Caritasverband Marburg, die Volkshochschule (Vhs) Marburg und die Hessische Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben.

Betroffene müssen sich nicht „outen“

Insgesamt sechs Informationsveranstaltungen fanden an Vormittagen im BiP statt. Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, die Teilnahme war kostenlos. Die Themen reichten von Hilfestellung bei Anträgen für finanzielle Unterstützung über Tipps zur Balance zwischen kostengünstigem und gesundem Kochen bis hin zu Informationen zu Pfändungsschutzkonten und Zwangsvollstreckung.

„Vorteil einer solchen Veranstaltungsreihe ist für die Betroffenen, dass sie sich nicht outen müssen“, erklärt Birgit Braun vom Caritasverband Marburg, weil Schuldenregulierung nur eines von sechs Themen sei. Die Hürde, zu einer Informationsveranstaltung der Schuldner- und Insolvenzberatung zu gehen, sei höher.

Im kommenden Wintersemester soll die Veranstaltungsreihe wiederholt werden, mit ähnlichen Inhalten. „Das positive Feedback der insgesamt 20 Teilnehmer hat uns ermutigt, das Projekt fortzusetzen“, sagt Udo Engbring-Romang von der Vhs. Wie im vergangenen Jahr sollen die Termine im November und Dezember liegen.

von Freya Altmüller

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