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Maximaler Zuspruch für Bamberger

CDU-OB-Kandidat Maximaler Zuspruch für Bamberger

Reaktionen auf die Rede des neuen OB-Kandidaten Dirk Bamberger: „Super, einfach toll – sowohl inhaltlich als auch von der Stimmung her.“ Ähnlich wie Inga Görling urteilten viele Unterstützer und Anhänger.

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Dirk Bamberger hat bei der Nominierung seine erste programmatische Rede gehalten.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Besonders „seine Offenheit“ und „die Kompetenz, die aus seinen Worten herauskommt“ habe ihr gefallen, so Görling. „Er hat viele wichtige Punkte für das bürgerliche Lager angesprochen“, meint auch Steffen Böhs.

Neben den CDU-Mitgliedern zeigten sich auch Familienangehörige und Freunde von der ersten politischen Rede Bambergers angetan. Karl-Friedrich Rumpf, einer der Weggefährten bei der freiwilligen Feuerwehr, sprach von einer „sehr auffordernden Rede“ mit „Themen, die auch mich bewegen“.

Wie viele der Anwesenden hatten ihm besonders Bambergers Ausführungen zur „konzeptlosen Verkehrspolitik“  und zur vermeintlichen Geldverschwendung für Studien, bei denen „man ohnehin weiß, dass die Projekte – wie etwa die Seilbahn – nicht umzusetzen sind“ gefallen.

„Mit so einer großen Resonanz habe ich nicht gerechnet“, gestand der frisch gekürte Kandidat. Er sei „maximal beeindruckt“ von dem einstimmigen Votum, „gerade weil ich so eine ungewöhnliche Personalie bin“.

Bamberger will für bezahlbaren Wohnraum sorgen

In seiner Rede, die er zum Teil vorbereitet, zum Teil spontan gehalten habe, hatte Bamberger den Wahlkampf bereits mit einem ersten öffentlichen Angriff auf „rote Fundamentalideologie“ und „grüne Ökodiktatur“ eingeleitet. Soziale und ökologische Probleme seien zwar wichtig, doch dürfe auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Marburgs – etwa im Vergleich mit Gießen und Wetzlar – nicht außer Acht gelassen werden.

Er wolle für bezahlbaren Wohnraum sorgen und dafür unter anderem die Außenstadtteile attraktiver machen. Zudem müsse die „Stigmatisierung des Individualverkehrs“ aufgehoben werden.
Des Weiteren möchte der 42-Jährige für mehr Sicherheit und Ordnung in der Oberstadt sorgen, Spielplätze und Straßen modernisieren sowie über kostenloses WLAN an öffentlichen Plätzen als Standortvorteil für die Universität nachdenken. Im Zuge der Kinder- und Jugendarbeit müssten Sportvereine stärkere Unterstützung finden.

Die „Achillesferse“ aller Wünsche sei jedoch: „Der Schuldenberg, den Marburg vor sich her schiebt“. Als Stadtoberhaupt wolle er dafür Sorge tragen, den „Haushalt wieder auf eine solide Basis zu stellen“.

von Peter Gassner

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