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Mauer-Sanierung beginnt

Einschränkungen für Besucher Mauer-Sanierung beginnt

Die Mauer rund um das Landgrafenschloss wird ab sofort saniert. Der Schwerpunkt liegt auf der Nordseite, der Brunnen ist somit für Besucher vorerst nicht mehr zu sehen.

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Auf der Nordseite des Landgrafenschlosses haben Sanierungsarbeiten an der Mauer begonnen. Sie werden mehrere Monate dauern.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Bis Anfang Oktober wird die Mauer nach Angaben der Philipps-Universität denkmalgerecht saniert. Der historische Schlossbrunnen ist demnach für die Dauer der Bauarbeiten nicht für Besucher zugänglich ist. Die Baukosten werden mit insgesamt rund 500000 Euro beziffert.

Die südliche Schlossmauer sowie die Mauer zum Bückingsgarten waren bereits in den Vorjahren saniert worden. „Damals haben Untersuchungen ergeben, dass auch bei der Nordmauer dringender Handlungsbedarf besteht“, sagt Projektingenieur Thorsten Seibert. Das jahrhundertealte Mauerwerk muss, wo nötig, neu verfugt, in Teilen auch abgetragen und neu gemauert werden.

Und in den kommenden Jahren werden nach Aussage von Dr. Eckhard Diehl, Leiter des Dezernats Gebäudemanagement und Technik weitere Sanierungsarbeiten in und um das Schloss herum anstehen: „Zwar werden wir 2017, dem Jahr des großen Luther-Jubiläums, nur kleinere Arbeiten durchführen, aber im Anschluss daran haben wir bereits eine große Dachsanierung vorgesehen.“

Für die nun begonnenen Sanierungsarbeiten besteht die Herausforderung laut Seibert auch darin, die 5000 in den Gemäuern Winterschlaf haltenden Zwergfledermäuse nicht zu stören. Da die Fledermäuse das Winterquartier bereits ab Mitte Juli erkunden, muss zudem gewährleistet sein, dass die scheuen Tiere während dieser sensiblen Phase jederzeit ungestört ein- und ausfliegen können, erklärt Seibert.

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