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Matthias Acker soll Vaupel als OB beerben

SPD-Vorstand Matthias Acker soll Vaupel als OB beerben

Matthias Acker könnte nach Vorstellung der SPD-Parteispitze der Nachfolger von Oberbürgermeister Egon Vaupel werden.

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Nach dem Willen des Marburger SPD-Parteivorstands soll Matthias Acker 2015 Oberbürgermeister werden.Foto: Björn Wisker

Marburg. Nur wenige Stunden nach der Rücktrittsankündigung von Egon Vaupel nominierte der SPD-Parteivorstand Matthias Acker (52) als Kandidaten für die Direktwahl. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, sagte die Parteivorsitzende Monika Biebusch der OP.

Acker arbeitet als stellvertretender Unternehmenssprecher bei den Stadtwerken in Gießen. Politisch ist er in Marburg kein Unbekannter: Schon zweimal, nämlich von 2002 bis 2003 und von 2009 bis 2011, führte er die SPD-Fraktion im Marburger Stadtparlament.

Vorschlag soll diskutiert werden

Der Vorschlag des SPD-Vorstands soll am Montag im Stadtverbandsausschuss und in der Fraktion diskutiert werden. Acker kündigte gegenüber der OP an, er wolle sich auch in den SPD-Ortsvereinen vorstellen. Nach dem Willen des SPD-Parteivorstands soll ein SPD-Parteitag im Dezember offiziell über den Kandidaten der Partei entscheiden. „Selbstverständlich sind auch andere Kandidaturen möglich“, sagte Biebusch.

Erstmals im frühen Sommer sei die Partei auf ihn zugekommen und habe ihn gefragt, ob eine Kandidatur für den Oberbürgermeisterposten für ihn denkbar sei, berichtete Acker. „Wir waren uns alle sehr sicher, dass Matthias Acker ein hervorragender Kandidat sein wird“, sagte Fraktionschef Steffen Rink. Nachdem dessen Name in internen Beratungen erst einmal gefallen sei, sei der Vorschlag an den Parteivorstand leichtgefallen.

Acker äußerte sich zufrieden über die einhellige Unterstützung im Parteivorstand. Er freue sich auf eine „tolle und spannende Aufgabe“.

Über seine politischen Vorstellungen will Acker erst zu einem späteren Zeitpunkt detailliert sprechen. Auch bezüglich künftiger Bündnisse mit anderen Parteien im Stadtparlament hielt sich der designierte SPD-Kandidat, der als Verfechter von Rot-Grün gilt, bedeckt: „Nach der Kommunalwahl im März 2016 werden wir sehen, welche Mehrheiten im Parlament möglich sind.“

von Björn Wisker und Till Conrad

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