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Matchball für die Marburg Mercenaries

American Football Matchball für die Marburg Mercenaries

Mit einem Sieg am Sonntag gegen die Munich Cowboys können die ­Marburg Mercenaries den Klassenerhalt perfekt machen.

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Andrecus Lindley von den Marburg Mercenaries fängt den Ball in der Partie gegen die Saarland ­Hurricanes. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Es ist das letzte Mal in diesem Jahr, dass die „Mercs“ im Georg-Gaßmann-Stadion auflaufen. Das Team hat seine Fans in dieser Saison nicht mit Erfolg verwöhnt. Lediglich einen einzigen Sieg gab es für das heimische Publikum zu bejubeln. Auch deshalb wolle die Mannschaft laut Trainer Matthias Dalwig den Klassenerhalt „unbedingt“ vor den heimischen Fans unter Dach und Fach bringen.

Die Vorzeichen für die „Söldner“ am Sonntag (16 Uhr) sind simpel. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt gesichert. „Wir wollen aus eigener Kraft alles klar machen und nicht auf Schützenhilfe anderer Mannschaften hoffen“, versichert Dalwig.

Im Falle einer Niederlage gegen die Cowboys, müssten die Marburger nämlich auf den Ausgang des Spiels zwischen den Franken Knights und den Rhein-Neckar Bandits, das am Samstag steigt, schielen. Sollten die Knights triumphieren, müssen die Bandits in die Relegation um den Abstieg und die Mercenaries wären gerettet. Verlieren Marburg und Franken, fällt die Entscheidung erst am letzten Spieltag.

München hat keine Übermannschaft

Eine Übermannschaft sind die Cowboys, Fünftplatzierter in der Gruppe Süd der German Football League, nicht. Sie haben sechs Siege und ebenso vielen Niederlagen auf dem Konto und rangieren im Niemandsland der Tabelle, weit weg von den Playoff-Plätzen und dem Abstiegskampf.

Gegen die vier Playoff-Teams setzte es in sieben Spielen sechs Niederlagen. Die Siege fuhren die Münchener vornehmlich gegen die Abstiegskandidaten ein.

Run Defense der Cowboys ist nicht sattelfest

Das Hinspiel im Juni gewannen die Cowboys souverän mit 39:14. Bei den „Söldnern“ lief im Passspiel wenig zusammen, da der ineffiziente „Ex-Söldner“ Brian Ensminger Quarterback war. So konnte sich Münchens Verteidigung auf‘s Laufspiel der „Mercs“ konzentrieren. Dennoch machte Andrecus Lindley, Marburgs Running Back, ein starkes Spiel und sammelte 186 Yards. Die Run Defense der Cowboys ist also alles andere als sattelfest.

Lindleys Ausbeute könnte sich am Sonntag sogar noch verbessern, da E. J. White ein weitaus kompetenterer Quarterback ist als Ensminger. So dürfte München nicht in der Lage sein, sich ausschließlich auf Marburgs Laufspiel zu fokussieren, da die Cowboys Whites Pässe respektieren müssen.

In der Verteidigung muss Defensive Coordinator Carsten Weber ein ganz besonders wachsames Auge auf Ward Udinski, Münchens Quarterback, und dessen Lieblingsziel im Passspiel, Ryan Retzlaff, haben.

„Wir brauchen einen guten Pass Rush“

Im Hinspiel warf Udinski vier Touchdown-Pässe, drei davon auf Retzlaff. Zwei weitere Touchdowns erzielte der mobile Quarterback höchstpersönlich. Mit lauffreudigen Quarterbacks hatten die „Söldner“ in dieser Saison Probleme.

Dennoch meint Weber, dass seine Schützlinge gewappnet seien: „Rhein-Neckar hat am letzten Spieltag ähnlich gespielt wie München. Da hat es ganz gut geklappt. Wir brauchen wieder einen guten Pass Rush, um Udinski das Leben schwer zu machen und ihm die Laufwege abzuschneiden.“

von Benjamin Kaiser

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