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Massenandrang auf Marburger Uni

Rekordsemester hat begonnen Massenandrang auf Marburger Uni

Das Wintersemester hat am Montag begonnen. Wie in ganz Hessen ist auch in Marburg ein Ansturm auf die Hochschulen zu ­beobachten.

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Semesterstart in Marburg: Viele Studierende besuchten gestern schon Vorlesungen im Uni-Hörsaalgebäude.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Das Rekordsemester hat in Marburg begonnen, und die Stadt hat sich pünktlich zum Start enorm gefüllt. Nicht nur im Uni-Hörsaalgebäude, sondern auch in der Philosophischen Fakultät im Lahntal und bei den Naturwissenschaften auf den Lahnbergen gab es gestern einen großen Andrang. Die Hörsäle waren besonders bei den ­Einführungsveranstaltungen der Erstsemester gut gefüllt. Völlig neu sind die Labore für die Chemie-Studenten in dem Chemie-Neubau auf den Lahnbergen.

Auch in der Erlenring-Mensa war einiges los: Sehr viele Essen mussten ausgegeben werden, und es war nicht leicht, Plätze zu finden. Es gibt zum Start des Wintersemesters immer mehr Studenten an den hessischen ­Hochschulen. Mit mehr als 46000 Immatrikulierten, darunter 8000 Erstsemestern, bleibt die Frankfurter Goethe-Universität weiter mit weitem Abstand die größte Hochschule in Hessen. Es folgen dahinter die Universitäten in Gießen mit 27500 Studenten, Marburg (26500), Darmstadt (26000) und Kassel (23800).

von Manfred Hitzeroth

Wie erklärt sich die Anziehungskraft Marburgs auf junge Menschen? Diese Frage hat die OP gestern Erstsemestern gestellt:

Svenja

„Die Leute hier sind sehr offen“, antwortet die 20-Jährige Svenja (Fotos: Yves Bellinghausen). „Außerdem kann man hier in den Kneipen rauchen“ schiebt die angehende Sozialwissenschaftlerin lächelnd hinterher.
Auch die 19-Jährige Mimi aus Würzburg schätzt die Kneipenlandschaft in Marburg. „Allgemein ist das hier wirklich eine junge Stadt mit einem tollen Kneipenleben. Außerdem gibt es hier soweit recht viele kulturelle Angebote“, stellt sie zufrieden über ihre neue Heimat fest.

Sören

Neben der Stadt ist aber natürlich auch die Universität an sich für viele der Neuankömmlinge ein Faktor. So etwa für den 18-Jährigen Sören aus Gummersbach. Der vierjährige Psychologie-Bachelor in Marburg hat ihn gereizt, nicht zuletzt auch wegen des sehr guten Rufs des Fachbereichs.

Ruslan

Sein Kommilitone Ruslan, ebenso frisch gebackener Psychologiestudent, kann dem nur beipflichten. Obwohl er schon seit fünf Jahren in Marburg lebt, hat er sich ganz bewusst für die Universitätsstadt entschieden. „Hier kann man einfach toll neue Leute kennenlernen, ich hatte nicht das Bedürfnis wegzuziehen.“

von Yves Bellinghausen

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