Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Marburgs beliebteste Vornamen

Elias und Sophie Marburgs beliebteste Vornamen

Insgesamt 2 425 Kinder wurden im vergangenen Jahr in Marburg geboren. Erstmals ist – und das wohl bundesweit – der Name Elias an der Spitze der Jungennamen.

Voriger Artikel
Moschee-Bau ist im nächsten Jahr geplant
Nächster Artikel
Viele Gründe für ein „Helau“

Insgesamt 2 425 Kinder wurden im vergangenen Jahr in Marburg geboren.

Quelle: dpa

Marburg. Die Eltern in Deutschland sind ihrem Geschmack bei den beliebtesten Vornamen für ihr Baby 2016 weitgehend treu geblieben. Wie in den Vorjahren dürften Sophie und Marie sowie Maximilian und Alexander wieder auf den Spitzenplätzen landen, teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) Ende Dezember in Wiesbaden anhand von Stichproben bei fünf großen Standesämtern voraus.

Laut den Wissenschaftlern der Gesellschaft für deutsche Sprache gibt es aber auch Überraschungen: Bei den Jungen könnte womöglich Elias weit vorne landen. Und damit landeten die Sprachforscher bei den Marburger Namen einen Volltreffer. Elias ist ein biblischer Name, der aus dem Hebräischen stammt. Der Prophet Elias kämpfte gegen den Baalskult.

Sophia oder Sophie kommt von griechisch „Weisheit“

Auf den vier weiteren Spitzenplätzen der beliebtesten Marburger Jungennamen landen ebenfalls biblische Namen: Paul, Jonas, Noah und David. Auf den Plätzen 6 bis 10 sind die Namen Alexander, Maximilian, Felix, Jakob und Jan. Es sind also echte Klassiker, denn bereits 2007 war – nach Angaben des Standesamts – Paul ebenfalls einer der beliebtesten Namen.

Bei den Mädchen steht ebenfalls eine alte Bekannte auf der Spitzenliste: Sophie ist nach wie vor im ganzen Land ein beliebter Name. Er kommt aus dem Griechischen. Sophia bedeutet Weisheit. Der Name Sophia ist ebenfalls beliebt und landet in Marburg auf den sechsten Rang. Auf Platz zwei landet Marie, gefolgt von Emma, Ida, Lina, Elisabeth, Emilia, Maria und Mia. Der Trend zu mehreren Vornamen ist bundesweit ungebrochen.

In Marburg wurden insgesamt 2 425 Mädchen und Jungen geboren. Davon registrierte die Universitätsstadt 1 569 Kinder mit einem, 770 Kinder mit zwei, 58 Kinder mit drei und sechs Kinder mit mehr als drei Vornamen. „Die Differenz ergibt sich daraus, dass noch nicht alle Kinder Vornamen haben, zum Beispiel, weil sich die Eltern nicht einigen konnten“, erklärt die Stadt Marburg auf Anfrage der OP.

von Anna Ntemiris

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr