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Marburgerin träumt von Nashville

Musik Marburgerin träumt von Nashville

Lisa-Marie Fischer stellt am Samstag ab 20 Uhr im Szenario und ab 12 Uhr im Kaufhaus Ahrens ihre Debüt-CD vor. Ungewöhnlich ist: Die 19-Jährige macht Folk und Country. Die OP sprach mit der MLS-Schülerin.

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Hochkonzentriert hat Lisa-Marie Fischer in den Züricher Powerplay-Studios ihre erste CD eingespielt. Am Samstag ist im Szenario die Release-Party.

Quelle: Privatfoto

OP: Lisa-Marie, wie sind Sie zur Musik gekommen?
Lisa-Marie Fischer : Vor zwei Jahren war ich mit meinen Eltern auf einer Kreuzfahrt, da sind sehr viele Musiker aufgetreten. Da wusste ich: das wollte ich auch.

OP: In der Regel ist 19-Jährigen Rock-, Pop- oder Hip-Hop-Musik näher. Sie haben sich für Folk und Country entscheiden. Warum?
Fischer: Entscheidend war auch die Kreuzfahrt. Die Musik war so echt. Die Musiker schreiben ihre Songs selbst, schreiben über das, was sie bewegt, was sie erleben. Sie schreiben nicht Musik, damit sie sich gut verkauft. Popmusik ist sehr oberflächlich.

OP: Viele junge Musiker träumen von einer eigenen CD und nehmen meist Demo-Tapes im Bandkeller auf. Sie gehen für Ihr Debüt gleich in die Powerplay-Studios wo Stars wie Lady Gaga ihre Alben produzieren. Wie kommt das?
Fischer: Ich habe vorher auch eigene Songs mit meinem Gitarrenlehrer Stefan Kissel aufgenommen. Der Kontakt zu dem Studio kam über meinen Manager Klaus von Jan. Es war sehr schön dort, ich hatte auch drei ziemlich gute Musiker aus den USA dabei. Die haben mir sehr geholfen.

OP: Sie waren jetzt mit ihrem Manager Klaus von Jan sogar kurz in den USA, vor allem, um Kontakte zu knüpfen. Hat der Kurztrip etwas gebracht?
Fischer: Ja, natürlich, ich habe viel gelernt. Das Publikum dort ist ganz anders als in Deutschland. In den Pubs, in denen Konzerte gespielt werden, essen die Leute und plaudern, während die Band spielt. Aber Amerikaner sind sehr offen und sagen deutlich, ob es ihnen gefallen hat.

OP: Wie waren die Reaktionen?
Fischer: Meine Musik hat ihnen gefallen, sie fanden die Songs gut.

OP: Sie machen zur Zeit sehr viel für Ihre Musik, Ihre Karriere. Bleibt da noch genügend Zeit für die Schule?
Fischer: Auf jeden Fall. Ich kann mich gut auf die Schule konzentrieren. Das Abi 2012 ist fest geplant. Die meisten meiner Mitschüler und Lehrer an der Martin-Luther-Schule finden es gut, was ich mache.

OP: Am Samstag stellen Sie um 12 Uhr im Kaufhaus Ahrens und um 20 Uhr im Szenario Ihre Debüt-CD vor. Was erwartet die Zuhörer?
Fischer: Bei Ahrens werde ich einige Songs spielen und versuchen, die CD zu verkaufen. Und auch am Abend spiele ich im Szenario die Songs von der CD.

OP: Sind die Studiomusiker aus den USA auch dabei?
Fischer: Nein, leider nicht. Das wäre wohl auch zu teuer. Ich spiele meine Songs alleine. Aber Klaus (von Jan) hat eine Überraschung angekündigt.

OP: Wie geht es jetzt weiter, wovon träumen Sie?
Fischer: Erst mal hoffe ich, dass sich die CD gut verkauft und dass in der Schule alles gut läuft. Mein großer Traum ist Nashville (USA). Der Musiker Mark Evetts, der mich bei meiner CD unterstützt hat, lebt dort und hat viele Kontakte. Er hat auch gesagt, dass es erst einmal besser für mich wäre, wenn ich meine Musik auch mit anderen Musikern schreibe.

von Uwe Badouin

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