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Marburgerin stirbt durch Messerattacke

Tötungsdelikt in Berlin Marburgerin stirbt durch Messerattacke

Eine ehemalige Marburgerin wurde in ihrer Wahlheimat Berlin durch Messerstiche getötet. Tatverdächtig ist der 16-jährige Sohn des Opfers, der in Bonn lebt.

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Polizeieinsatz in Berlin: Eine ehemalige Marburgerin ist dort mit Messerstichen getötet worden.

Quelle: Archiv

Berlin. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Sohn am 22. Februar zu einer Aussprache mit seiner Mutter nach Berlin gefahren sein und sie dann im Streit erstochen haben, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte.

Das Opfer wurde am 24. Februar in der eigenen Wohnung in Berlin-Steglitz gefunden. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Bonn. Der Schüler wurde in seiner Heimatstadt festgenommen. Er sitzt nun in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft.

Der Berliner Staatsanwalt Robin Faßbender verwies auf das Jugendgerichtsgesetz, nach dem in aller Regel ein Gericht am Wohnort des Verdächtigen zuständig sei.

Die getötete 52-Jährige spielte von 1980 bis 1985 unter Trainer Hans Brauer beim VfL Marburg Basketball und war Schülerin des Gymnasiums Philippinum.

Später verließ sie Marburg und lebte im Bonner Raum, bevor sie von der alten in die neue Hauptstadt zog.

Erst vor Kurzem, im Dezember, besuchte sie nach Informationen der OP ihre Heimat Marburg und nahm am Basketball-Turnier ehemaliger Schüler des Gymnasiums Philippinum teil. Ihr gewaltsamer Tod löste in ihrem Bekanntenkreis Entsetzen und Trauer aus.

Auch auf ihrer Facebock-Seite liest man von großer Anteilnahme. Voraussichtlich am Freitag, 27. März, soll die 52-Jährige in Marburg beerdigt werden.

von Heike Horst und unserer Agentur   

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