Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Gewitter

Navigation:
Marburger kaufen ihre Geschenke lieber in der Stadt

OP-Weihnachtsumfrage Marburger kaufen ihre Geschenke lieber in der Stadt

In der OP-Weihnachtsumfrage erzählen Marburger, wo sie ihre Geschenke am liebsten kaufen, wo sie diese verstecken und was man besser nicht verschenken sollte.

Voriger Artikel
Uni bald Vorreiter bei „Data Science“?
Nächster Artikel
„Ehrenamt hält einfach jung“

In der OP-Weihnachtsumfrage verraten die Marburger ihre Verstecktipps und Geschenksünden.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Es weihnachtet sehr in der Marburger Oberstadt. Nicht nur anhand der leuchtenden Lichterketten und des Glühweinduftes, der vom Adventsmarkt über den Marktplatz zieht - auch anhand der Geschenke, die auf dem Arm oder in Tüten über das Kopfsteinpflaster getragen werden, kündigt sich das nahende Weihnachtsfest an.

Marburgs Einzelhändler jedenfalls sind mit dem Weihnachtsgeschäft bisher zufrieden (die OP berichtete). So haben viele Menschen das bisher milde Wetter genutzt, um in den Läden der Altstadt oder auf dem Weihnachtsmarkt einzukaufen.

So zum Beispiel Regina Winter (22). Auf die Frage, wo sie ihre Weihnachtsgeschenke kauft, antwortet sie: „Ich gehe gern über die Weihnachtsmärkte und in die Stadt und gucke in kleinen, schnuckeligen Lädchen, ob ich was finde.“ Im Internet, berichtet die Studentin, schaue sie nur, wenn sie gar keine Ideen hat, was sie verschenken wolle. Auch ein Marburger Ehepaar ist sich einig: „Wir kaufen in der Stadt, denn man muss ja was in Marburg lassen.“

Dass sich unter den vielen Weihnachtsgeschenken, die man im Laufe seines Lebens geschenkt bekommt, auch nicht besonders einfallsreiche befinden, wird auch in der OP-Umfrage deutlich: Von Unterhosen über eine Weihnachtsmannklingel bis hin zu den grausamen Socken-Klassikern ist alles mit dabei.

Doch wo verstecken die Marburger eigentlich ihre Geschenke? Dafür ist bei Ehepaar Zengerling die Frau zuständig. Sie versteckt ihre Weihnachtsgeschenke meistens im Schrank, „hinter den Pullovern“, verrät Ulrike Zengerling (49). „Da haben es die Kinder noch nie gefunden. Zumindest haben sie es uns nicht gesagt, dass sie es gefunden haben“, sagt sie augenzwinkernd.

Von verschollenen Weihnachtsgeschenken

Thomas Flendge (43) hingegen versteckt seine Geschenke lieber gleich außerhalb des Hauses bei Freunden, und Corinna Mai (53) empfiehlt, sie in der Garage oder unter der Bettwäsche zu verstecken. „Aber man muss es sich aufschreiben, sonst geht es so wie mir und man findet es bis Weihnachten nicht wieder“, sagt sie lachend und erzählt, dass sie einmal eine Puppe für ihre Mutter im Koffer versteckt habe. „Die habe ich erst im Sommer wiedergefunden, als ich den Koffer zum Reisen benutzt habe.“

Auch Thomas Flendge hat ein Geschenk schon mal so gut versteckt, dass er es nicht wiedergefunden hat - einen Gutschein für seine Frau. Wo er war? „Das weiß ich nicht, der ist weg“, antwortet er und lacht.

von Ruth Korte

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr