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Marburger feiern bis tief in die Nacht

"3TM" Marburger feiern bis tief in die Nacht

Marburg feierte – und alle kamen. Bei Traumwetter gab es auch einen gefühlten Rekordansturm bei „3 Tage Marburg“.

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Tausende Menschen feierten ausgelassen bei "3TM".

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Beim dreitägigen Marburger Stadtfest wird kein Eintritt erhoben, und die Besucher müssen auch keine Drehkreuze passieren. Somit ist es etwas schwierig, die genauen Besucherzahlen zu erheben. Gefühlt waren es auf jeden Fall Zehntausende, die sich von Freitagabend bis Sonntagabend bei „3 TM“ amüsierten.

Auf jeden Fall rekordverdächtig war das Wetter: Denn es war sonnig, trocken und nicht zu heiß. So wehte beispielsweise am Samstagabend am Marktplatz eine kleine Brise, die für durchaus erwünschten Durchzug sorgte. Da wurde am Markt übrigens bewiesen, dass Gießener und Marburger toll zusammen feiern können:  Denn die Gießener Coverband ­„Superphonix“ lieferte aus Sicht vieler Zuschauer einen begeisternden Party-Set ab. Am Sonntag fiel das Fazit der Musiker aus der Nachbarstadt auf ihrer Homepage euphorisch aus: „Menschen so weit das Auge reicht, malerische Kulisse und eine unglaubliche Stimmung. Wir bekommen jetzt noch eine Gänsehaut. Wenn wir an den Auftritt denken! ­MAAAAAAARBURG – Ihr wart der Hammer!“

Der zweite und dritte Tag von "3TM" hatte es in sich. Auf und an der Lahn, in der Stadt und am Schloss: Überall war jede Menge los. (Fotos: Nadine Weigel und Manfred Schubert)

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Nicht allen gefiel allerdings „Superphonix“. Aus Sicht des Marburgers Werner Gosewinkel stellten die Gießener eine „totale Fehlbesetzung“ dar. Das sei „Langeweile pur“ gewesen, meinte er in einem „offenen Brief“ an Oberbürgermeister Egon Vaupel.

Die Musikstile auf den unterschiedlichen Bühnen hätten unterschiedlicher nicht sein können und reichten vom hessischen Blues bis zum jamaikanischen Reggae (siehe Bericht auf der Seite 30). Wer es etwas ruhiger mochte, der war am Freitag beim Klassik-Open-air auf der Schlossparkbühne und den damit verbundenen etwas sanfteren Klängen gut aufgehoben.

Am Schloss gab es am Freitag kurz nach 23 Uhr zu den Klängen des Studentensinfonie-Orchesters, das auf der Schlossparkbühne spielte, auch ein besonders malerisches Feuerwerk zu bewundern, wofür das „Phönixx-Feuertheater“ aus Kassel verantwortlich war. Weil die Nacht fast sternenklar war, waren die kunstvollen Lichterspiele am Himmel über dem Landgrafenschloss aus allen Teilen der Stadt besonders gut zu beobachten. Den stimmungsvollen Schlusspunkt des Stadtfestes setzte auch bei etwas schwülerem Wetter schließlich der Sonntag, bei dem zusätzlich zum Musikprogramm und zum Abschluss des Drachenbootrennens  auch die Geschäfte geöffnet waren. Tausende nutzten die Chance, durch die Läden und Marburgs Gassen zu schlendern.

Aus polizeilicher Sicht verlief das Marburger Stadtfest übrigens ruhig, wie eine telefonische Nachfrage der OP am Sonntag ergab. Und so erfüllte sich die Hoffnung von Stadtfest-Macher Peter Mannshardt, der sich beim Fassbieranstich am Freitag ein „friedliches und fröhliches Stadtfest“ gewünscht hatte.

von Manfred Hitzeroth

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