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Marburger THW-Chef: „Wenn’s klemmt, sind wir da“

Informationsveranstaltung Marburger THW-Chef: „Wenn’s klemmt, sind wir da“

Mehr als 50 Besucher kamen zur Informationsveranstaltung der CDU beim Technischen Hilfswerk.

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Der THW-Ortsbeauftragte, Jörg Linne, zeigte Materialien und Fahrzeuge des Ortsverbandes Marburg.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Mehr als 50 Marburger kamen auf Einladung des CDU-Stadtverbandes und der CDU-Fraktion zu einer Besichtigung und Informationsveranstaltung des Technischen Hilfswerks. „Ich war erstaunt, dass viele Leute bislang keine Notiz von uns genommen haben“, sagte Jörg Linne, Ortsbeauftragter des Ortsverbandes Marburg des Technischen Hilfswerks (THW) nach der Informationsveranstaltung. Umso mehr habe es ihn gefreut, dass er mit einer Führung und einer Filmvorführung etwas Aufklärungsarbeit habe leisten können.

Das THW Marburg hat derzeit rund 70 ehrenamtliche und aktive Helfer. „Nachwuchsschwierigkeiten haben wir keine, wir sind personell ganz gut ausgestattet“, so Linne. Das THW schreite erst dann ein, wenn es um Hilfe gerufen werde. „Wenn’s klemmt, sind wir da“, so Linne. Wenn die Feuerwehr bei einem Einsatz wie etwa zur Personenrettung oder Gebäudesicherheit Unterstützung in braucht, rufe sie das Hilfswerk, das über eine spezielle Ausstattung verfüge. Ein Feuerwehrmann habe daher mal zu ihm gesagt: „Ihr seid die Feuerwehr der Feuerwehr“.

Weiterhin informierte Linne über das kürzlich verabschiedete reformierte THW-Gesetz. Das Gesetz sehe eine Erweiterung der Befugnisse vor. Bislang gab es für manche Situationen keine Rechtssicherheit, erklärte der THW-Chef. Nun könnten die Helfer im Katastrophenfall fremde Grundstücke betreten oder Straßensperrungen ignorieren. „Das haben wir zwar sowieso schon gemacht, aber es war rechtlich nicht sauber geregelt“, so Linne. Weiterhin gebe es neue Abrechnungsmodalitäten, die das THW zu beachten habe. Nach der ausführlichen Informationsveranstaltung wurde gemeinsam gegrillt.

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